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	<title>leben mode kunst etc. &#187; Purple Magazine</title>
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		<title>Die Ästhetik des Hageren</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Models]]></category>
		<category><![CDATA[Freja Beha Erichsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Purple Magazine]]></category>
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		<description><![CDATA[

Ich kann nicht umhin, Freja Beha Erichsens Körper ein gewisses ästhetisches Moment abzugewinnen. Ja, sie ist mager, zu mager, ja aber zu mager für was? Sex? Ja, das wohl schon, zu mager um als Frau wahrgenommen zu werden&#8230; Ein bisschen Mitleid bekomme ich mit ihr, mitnichten das Bedürfnis, einen ähnlichen Körper haben zu wollen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2010/03/purple.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1474" title="purple" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2010/03/purple.jpg" alt="" width="500" height="330" /></a><em><br />
</em></p>
<p>Ich kann nicht umhin, Freja Beha Erichsens Körper ein gewisses ästhetisches Moment abzugewinnen. Ja, sie ist mager, zu mager, ja aber zu mager für was? Sex? Ja, das wohl schon, zu mager um als Frau wahrgenommen zu werden&#8230; Ein bisschen Mitleid bekomme ich mit ihr, mitnichten das Bedürfnis, einen ähnlichen Körper haben zu wollen. Ich denke auch nicht, dass von diesem eine Gefahr der Magersucht für irgendwen ausgeht. Ist es verwerflich ihren Körper einfach als das was es ist hinzunehmen? Der ikonografische Verweis ist natürlich auch nicht zu verachten.</p>
<p>via <a href="http://www.juliastelzner.de/">Julia Stelzner</a>.</p>
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		<title>Schöne Kunst und schöne Menschen.Art Basel Miami Beach</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 00:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Art Basel Miami Beach]]></category>
		<category><![CDATA[brandeins]]></category>
		<category><![CDATA[Monopol]]></category>
		<category><![CDATA[Olivier Zahm]]></category>
		<category><![CDATA[Purple Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Samuel Keller]]></category>

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Aurel Schmidt vor einem Martin Kippenberger, Art Basel 2009, Miami. 
Photo Olivier Zahm
Zu meinen Studientagen war es Usus, mit dem Baden Württembergticket bis zum Basler Badischen Bahnhof zu fahren, das Fahrrad mit im Gepäck, um zum Kunstwochenende ein bisschen von Kunst zu Kunst zu radeln (sämtliche Berichte dazu auf f&#38;art). Mittlerweile studiere ich nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-576" title="tumblr_ku3herkR2U1qzwof2o1_500" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2009/12/tumblr_ku3herkR2U1qzwof2o1_500.jpg" alt="tumblr_ku3herkR2U1qzwof2o1_500" width="450" /><br />
Aurel Schmidt vor einem Martin Kippenberger, Art Basel 2009, Miami. <em><br />
Photo Olivier Zahm</em></p>
<p>Zu meinen Studientagen war es Usus, mit dem Baden Württembergticket bis zum Basler Badischen Bahnhof zu fahren, das Fahrrad mit im Gepäck, um zum Kunstwochenende ein bisschen von Kunst zu Kunst zu radeln (sämtliche Berichte dazu auf <a href="http://fartguide.blogspot.com/search?q=art+basel">f&amp;art</a>). Mittlerweile studiere ich nicht mehr und lebe auch nicht mehr im Badischen, das Zentrum der Kunstwelt hat sich auch eh ein bisschen verlagert. Basel hat als wichtiger Kunststandort zwar nichts an Bedeutung eingebüßt, wirklich hip ist es aber nur in Miami, bei der Satellitenveranstaltung <a href="http://www.artbaselmiamibeach.com/go/id/ss/lang/eng/">Art Basel Miami Beach</a>, die <a href="http://www.artbasel.com/">Art Basel </a>Ex-Chef Samuel Keller (mittlerweile Direktor bei der <a href="http://www.beyeler.com/">Fondation Beyeler</a> in Basel) 2002 aus dem Boden stampfte.</p>
<p><span id="more-575"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-577" title="tumblr_ku3h44RKib1qzwof2o1_500" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2009/12/tumblr_ku3h44RKib1qzwof2o1_500.jpg" alt="tumblr_ku3h44RKib1qzwof2o1_500" width="450" /><br />
Auf der jungen Messe &#8220;It Ain’t Fair&#8221;, <em>Photo Olivier Zahm</em></p>
<p>Damit der (junge/neue/frische) Kunstfreund auch ein bisschen mitreden kann, haben die <a href="http://www.brandeins.de/">brandeins</a> (12/09. Schwerpunkt Kunst) und die <a href="http://www.monopol-magazin.com/">Monopol</a> ihre aktuellen Ausgaben ganz der Kunst, bzw. im Falle der Monopol den 00er Jahren gewidmet. Zentrale Persönlichkeiten kommen darin zu Wort und beleuchten je einen für sie zentralen Aspekt der großen Blasenzeit. Die große Kunstblase, die heute viel eher einem schlaffen Ballon gleicht, als den zerfetzten Überresten eines Knalls.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-578" title="tumblr_ku3hdlgxkl1qzwof2o1_500" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2009/12/tumblr_ku3hdlgxkl1qzwof2o1_500.jpg" alt="tumblr_ku3hdlgxkl1qzwof2o1_500" width="450" /><br />
Dawn Goldworm  in Bottega Veneta vor Alex Katz, Art Basel 2009, Miami. <em>Photo Olivier Zahm</em></p>
<p>Der Glamorosität des Kunstunterfangens hat das aber keinen wirklichen Abbruch getan. Die Reichen und Schönen strömen weiterhin (vielleicht ein bisschen weniger als sonst) an den Strand und lichten sich ab, vor und neben glamoröser Kunst, glamorösen Künstlern, glamorösen Käufern und glamorösen Zaungästen. Die Wirtschaft fragt skeptisch: &#8220;Geht die Kunst anders mit der Krise um als andere Branchen?&#8221; Samuel Keller antwortet:</p>
<blockquote><p>Krise ist für viele Künstler etwas Gutes. (&#8230;) Grundsätzlich lebt die Kunst von der Veränderung. Insofern wird die Krise in der Kunstwelt nicht nur negativ diskutiert. (&#8230;) Künstler machen Kunst, weil sie müssen. Und auch die Kunstbranche gibt es nicht nur deshalb, weil sich damit Geld verdienen lässt.</p></blockquote>
<p>Ja, aber warum gibt es sie dann? Auch hier weiß Herr Keller eine Antwort:</p>
<blockquote><p>Das Tolle an der Kunst ist das Verbindende, das offene System, an das jeder andocken kann. Die Art Basel ist wahrscheinlich die größte Konzentration von talentierten und reichen Menschen auf der Welt. (&#8230;) Und alle bringen das Wissen und die Kontakte ihrer Branchen zusammen. Das ist eine große Kommunikationsplattform.</p></blockquote>
<p>Aber um die Kunst an sich geht es auch:</p>
<blockquote><p>Da geht es doch auch im den Inhalt, nicht um leere Hüllen. (&#8230;) Im Zentrum der Art Basel stehen gute Kunstwerke und interessante Persönlichkeiten.</p></blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-580" title="tumblr_ku3gia2PJG1qzwof2o1_500" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2009/12/tumblr_ku3gia2PJG1qzwof2o1_500.jpg" alt="tumblr_ku3gia2PJG1qzwof2o1_500" width="450" /><br />
Aaron Bondaroff and  André , next to an Aaron Young sculpture, at <em>It Ain’t Fair</em>, December 2/6, 2009<a href="http://www.oh-wow.com/" target="_blank"></a>, Miami. <em>Photo Olivier Zahm</em></p>
<p>Wörtlich nimmt das Olivier Zahm, indem er kurzerhand &#8220;interessante Persönlichkeiten&#8221; vor &#8220;guten Kunstwerken&#8221; dokumentiert und auf dem <a href="http://www.purple-diary.com/">Purple Diary</a> veröffentlicht. Schaut ja auch gut aus und warum nicht das Schöne mit dem Angenehmen verbinden!?</p>
<p>Einen visuellen Eindruck des Kunsttreibens in Miami vermittelt <a href="http://www.lesmads.de/2009/12/performance_koudlam_mit_cyprien_gaillard_bei_ohwow_1.html#more">Julia</a>:</p>
<p><object width="450" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7965983&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7965983&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="450" height="338"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/7965983">&#8220;It Ain&#8217;t Fair&#8221; bei OHWOW</a> from <a href="http://vimeo.com/lesmads">LesMads</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Mehr Informationen <a href="http://www.oh-wow.com/">hier</a>.</p>
<p><em>Die Bilder stammen alle von Olivier Zahm. Weitere finden sich auf <a href="http://www.purple-diary.com/">Purple Diary</a>. Die Zitate sind entnommen aus: &#8220;Erst nach dem Scheitern entsteht das Interessante&#8221;. Samuel Keller hat die Art Basel Miami Beach erfunden und mit ihr das Kunstmarketing als glamouröses Gesellschafts-Event. Interview: Markus Albers. In: Brandeins 12/09. Schwerpunkt Kunst. &#8220;Was die Wirtschaft von der Kunst lernen kann. Und umgekehrt.</em></p>
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