Während ich in Berlin meinen Lokalpatriotismus zu hinterfragen beginne, wird in Paris Mode geschrieben. So ist es meistens und so ist es diesmal eben auch wieder. Im Grunde kann man sich jede Fashionweek sparen und all seine Energie auf Frankreich konzentrieren und so haben Haider Ackermann, Raf Simons, Marios Schwab und Peter Pilotto (die beiden letzteren mit einer “Website launching soon” Meldung…) allesamt recht, wenn sie im sonst sehr enttäuschenden Interview zum Thema “The Future of Fashion” im aktuellen ACHTUNG Magazin behaupten, Paris bleibe auch langfristig die für die Mode wichtigste Stadt, dem ich insofern zustimmen kann, als dass in Paris die Dinge passieren, die die Mode jenseits von B-Prominenz und Absatz interessant machen.
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Paris hat Rick Owens… und Berlin?
Sonntag, 24. Januar 2010Schöne Kunst und schöne Menschen.
Art Basel Miami Beach
Freitag, 4. Dezember 2009

Aurel Schmidt vor einem Martin Kippenberger, Art Basel 2009, Miami.
Photo Olivier Zahm
Zu meinen Studientagen war es Usus, mit dem Baden Württembergticket bis zum Basler Badischen Bahnhof zu fahren, das Fahrrad mit im Gepäck, um zum Kunstwochenende ein bisschen von Kunst zu Kunst zu radeln (sämtliche Berichte dazu auf f&art). Mittlerweile studiere ich nicht mehr und lebe auch nicht mehr im Badischen, das Zentrum der Kunstwelt hat sich auch eh ein bisschen verlagert. Basel hat als wichtiger Kunststandort zwar nichts an Bedeutung eingebüßt, wirklich hip ist es aber nur in Miami, bei der Satellitenveranstaltung Art Basel Miami Beach, die Art Basel Ex-Chef Samuel Keller (mittlerweile Direktor bei der Fondation Beyeler in Basel) 2002 aus dem Boden stampfte.
