Artikel-Schlagworte: „Mode“

This is so contemporary

Dienstag, 27. Juli 2010


credit: e-flux.com

Die Kunst und die Mode treiben gelegentlich ähnliche Fragestellungen. Erstere öftmals drängender als letztere. Die Frage, was ist zeitgenössisch ist erstmal eine, die sich in der Mode nicht so spontan stellt. In ist was eben in ist, was zeitgenössischt ist, was jetzt ist, was gerade aktuell getragen wird, von Menschen, die in sind und das Insein für sich proklamieren. “Zeitgenössisch” beschreibt aber auch immer einen Moment. Jetzt – jetzt – jetzt – jetzt – jetzt —— ups, schon vorbei… usw. Was jetzt zeitgenössich ist, ist morgen oll und wer will das schon sein!? Entweder immer zeitgenössisch (was mitunter sehr anstrengend werden kann) oder besser irgendwas anderes, überzeitlich… vielleicht ein Klassiker (?). Ist es der geheime Wunsch eines Modemachers, etwas zu schaffen, das bleibt, etwas, das auch morgen noch “Jetzt” ist, einmal kurz Herr des Wandels zu sein?

“What is contemporary art?”
June 2010, English
10.8 x 17.8 cm, 216 pages, 24 b/w ill., softcover
ISBN 978-1-934105-10-8
Cover design: Liam Gillick
Photo: Mila Zacharias

Mit Texten von:  Zdenka Badovinac, Hu Fang, Hal Foster, Boris Groys, Jörg Heiser, Carol Yinghua Lu, Cuauhtémoc Medina, Hans Ulrich Obrist, Raqs Media Collective, Dieter Roelstraete, Martha Rosler, and Jan Verwoert.

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Die Hoffnung des Kaisers…

Mittwoch, 30. Juni 2010

Nicht nur der Fußball hat einen, sondern auch die Mode, einen Kaiser. Alfons Kaiser heißt er, u.a. Redakteur bei der FAZ und ab und zu Kontributor der ACHTUNG! Zeitschrift für Mode. Für die Onlineversion dieser hat er anfang des Monats einen Text geschrieben, der unter dem Titel Verzweifelt gesucht: Mut zur Meinung! Vom möglichen Ende der Käuflichkeit im Mode-System die Hoffnungen eines gestandenen Modekritikers in die Zukunft seiner Zunft abbildet. “Desolat” sei der Zustand des Modejournalismus, des “Schattenreichs der Schönheitsindustrie”. Mode und Marketing verknüpften sich zu einem Brei einlullender Langeweile, unkritisch und eingekauft. An der Zeit sei es “Abschied zu nehmen von einem lange ungefragt akzeptierten Missstand, der am Ende das ganze Berufsbild des Modejournalisten in Frage gestellt hat.” Interessant ist, dass der Kaiser in der Mode-Bloggosphäre die Chance eines Paradigmenwechsels sieht, die Chance, “eine neue Generation von Moderedakteuren an die Arbeit gehen zu lassen, die wieder einen von der Freiheit der Blogs infizierten und unvorhersehbaren Meinungsjournalismus etablieren, der wieder Leser zu begeistern vermag…”. Bleibt zu hoffen, dass er Recht behalten wird.

Verzweifelt gesucht: Mut zur Meinung! Vom möglichen Ende der Käuflichkeit im Mode-System

ZEIT Magazin

Donnerstag, 18. Februar 2010

“Kennen wir uns nicht von Facebook?” Woher auch immer… Jedenfalls sehe ich verdammt gut aus! Und dabei hatte ich schon so Angst. Merci Herr Jans. Weiter geht es hier.

Feaverish Photography Blog

Montag, 16. November 2009

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