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	<title>leben mode kunst etc. &#187; Kolumne</title>
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		<title>Phänomenologie des Konsumguts.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 08:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Dacia]]></category>
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Seit kürzlich schreibe ich eine Kolumne auf Statussymptome. Ausgedacht hat sich die Kampagne die Hamburger Agentur Nordpol. Dem ein oder anderen Fernsehgucker ist vielleicht schon die Werbung aufgefallen, in der meist ein Angehöriger der so called Upper-Class wutentbrannt auf einen Dacia einschlägt, eintritt oder sonstwie das (kleine) ursprünglich rumänische Auto (heute eine Renault-Tochter) malträtiert aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="314" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Q5YVM91UkDQ?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="314" src="http://www.youtube.com/v/Q5YVM91UkDQ?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Seit kürzlich schreibe ich eine Kolumne auf <a href="http://www.status-symptome.de/akut">Statussymptome</a>. Ausgedacht hat sich die Kampagne die Hamburger Agentur <a href="http://www.nordpol.com/">Nordpol</a>. Dem ein oder anderen Fernsehgucker ist vielleicht schon die Werbung aufgefallen, in der meist ein Angehöriger der <em>so called Upper-Class</em> wutentbrannt auf einen Dacia einschlägt, eintritt oder sonstwie das (kleine) ursprünglich rumänische Auto (heute eine Renault-Tochter) malträtiert aus Belästigung des Statusempfindens.<br />
Mein erster Text ist seit gestern online und befasst sich mit dem <a href="http://www.status-symptome.de/blog/2011/status-symbol-turnschuh">Phänomen des Sneakers</a> weitere phänomenologische Betrachtungen ausgewählter Konsumgüter aus der Statusperspektive folgen bald.</p>
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		<title>Modekolumne.Herren in Strumpfhosen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[AW 2010]]></category>
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Givenchy + Julius AW 2010. credit: catwalking
Und um noch mehr Neuigkeiten zu verbreiten. Seit März 2010 habe ich eine Kolumne im meier, das ist das Stadtmagazin der Rhein-Neckar-Region, in der ich bis 2008 für vier Jahre gelebt und u.a. studiert habe. Und weil man sich da gerne an mich erinnert (so nehme ich einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2010/03/GIVE_MW_AW10_0085.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1484" title="GIVE_MW_AW10_0085" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2010/03/GIVE_MW_AW10_0085.jpg" alt="" width="248" height=" " /></a> <a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2010/03/JULI-_MW_AW10_0231.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1486" title="JULI-_MW_AW10_0231" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2010/03/JULI-_MW_AW10_0231.jpg" alt="" width="248" height=" " /></a><br />
<em>Givenchy + Julius AW 2010. credit: catwalking</em></p>
<p>Und um noch mehr Neuigkeiten zu verbreiten. Seit März 2010 habe ich eine Kolumne im <a href="http://meier-online.de/">meier</a>, das ist das Stadtmagazin der Rhein-Neckar-Region, in der ich bis 2008 für vier Jahre gelebt und u.a. studiert habe. Und weil man sich da gerne an mich erinnert (so nehme ich einmal an), haben die Damen und Herren Stadtmagazin mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte monatlich aus der großen, weiten Welt zu berichen. Ja habe ich, und tue es diesmal zu einer neuen Auffälligkeit, der Männerstrumpfhose. Die Publizierte Fassung in pdf Form gibt es <a href="http://mahretkupka.de/files/kupka0310.pdf">hier</a>, den ungekürzen Text in Originalversion nach dem Sprung&#8230;</p>
<p><span id="more-1483"></span></p>
<p>Meine Damen, stellen sie sich bitte einmal vor, sie sitzen in einer schicken Bar am Tresen. Neben ihnen lehnt ein unwahrscheinlich umwerfender Mann. Strahlendes Lächeln, leuchtende Augen und ein Humor, der sie den Abend über bestens unterhält. Zudem ist er gepflegt, gut trainiert und als sie beschließen, in eine andere Bar zu wechseln, gleitet beim Gehen ihr Blick über seine muskulösen Schultern, den Rücken, über den knackigen Po, hinunter zu den Beinen und Füßen die in einer glänzenden Strumpfhose und Sandalen stecken. Hm, ja genau. Um seine sportlichen Beine schmiegt sich ein hautenges Beinkleid, womit ihre Eroberung modisches Gespür signalisiert, als wäre er geradewegs vom Laufsteg von Mabille oder Les Hommes in Paris hinunter in ihre Stammbar an ihre Seite marschiert. Bevor sie jetzt kopfschüttelnd und völlig abgetörnt denken, dass verrückte Modedesigner nichts lieber tun, als uns mit komplett alltagsuntauglichen Klamotten zu ärgern versuchen, stellen sie sich bitte vor, meine Damen, dass Herrenmodedesigner es nicht wirklich leicht haben, wenn sie gerne ein bisschen innovativer sein möchten. Grundlage eines jeden Herrenkleiderschrankes ist der Anzug, bestehend aus Hose und Jackett, der in unterschiedlichsten Variationen jede Saison aufs Neue auf den großen Schauen präsentiert wird. In der Freizeit trägt Mann mit Vorliebe Jeans und je nach Wetterlage dazu T-Shirt oder Pullover. Ausnahmen bestätigen die Regel und aufregend ist etwas anderes. Wirklich brechen konnte diesen Trott des immer Ähnlichen bisher noch kein Modeschöpfer und so ist es auch höchst fraglich, ob sich der jüngste Versuch mit der Männerstrumpfhose breit durchsetzen wird. Während ihre Bareroberung Pioniergeist beweist, diskutiert mein männlicher Bekanntenkreis die besten Techniken, Hose und lange Unterhose, die besonders in den vergangenen kalten Wintertagen für viele zu einer Notwendigkeit geworden war, bestmöglich und elegant gleichzeitig vom Körper zu streifen, um jüngste Eroberungen nicht gleich wieder zu verschrecken. Auf kratzige, gerippte Wollstrumpfhosen lernte Mann nämlich eigentlich trotz frostiger Witterung bereits als kleiner Junge zu verzichten. Einmal mehr scheinen Laufsteg und Bürgersteig in der Männermode noch ein bisschen weiter voneinander entfernt zu sein, als bei den Vertreterinnen des anderen Geschlechts, die sich gerne einmal nach flachen Ballerinas, Schwindel erregend hohe Plateaupumps und nackte Beine zu Minusgraden diktieren lassen. Der Herr bleibt weitestgehend immun gegen modische Eskapaden und setzt auf Altbewährtes. Und was machen sie nun mit ihrem metrosexuellen Barheld in Strumpfhosen? Schnell mit nach Hause nehmen, Strumpfhose ausziehen, sich freuen, einen Mann gefunden zu haben, mit dem man über Mode diskutieren kann und hoffen, dass der nächste Innovationsschub in der Männermode alltagsverträglicher wird.</p>
<p><em>Publiziert in <a href="http://www.meier-online.de/">meier. Das Stadtmagazin</a> März 2010</em></p>
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