Die Frage, wo die Grenze zu ziehen ist, zwischen Kunst, Design und Handwerk Leben, Mode und Kunst versuche ich heute in Kreuzberg zu klären im Gespräch mit Boris Bidjan Saberi. Die Antwort wird dann bald publiziert. Wo, verrate ich wenn es soweit ist.
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Freitag, 20. Mai 2011“Prinzipien der Unordnung” -
Vladimir Karaleev auf austrianfashion.net
Donnerstag, 10. März 2011
Während der Fashionweek im Januar traf ich Vladimir nach seiner ersten Show am Bebelplatz in seinem Atelier in der Leipziger Straße zum Interview für das austrianfashion.net für das ich ab sofort wieder regelmäßig aus Berlin berichten werde…
(…) Vor 10 Jahren kam er zum Studieren an die Spree. Nach seinem Modedesign-Abschluss an der Hochschule für Technik und Wirtschaft blieb er in der Stadt, bezog ein Atelier in Berlin-Mitte und blickt seitdem über Nähmaschine und Zeichentisch hinweg aus einer riesigen Fensterfront auf eine Paradewohnanlage des DDR-Sozialismus an der Leipziger Straße. Die Vorstellung eines Nachwuchsdesigners, ein geräumiges Atelier im Zentrum einer aufstrebenden Metropole beziehen zu können, ist jenseits von Berlin undenkbar. Zu unmöglich ist den meisten der Spagat zwischen eigener Kreativität und der Notwendigkeit für den Lebensunterhalt zu sorgen. Die vergleichsweise niedrigen Mieten in der deutschen Hauptstadt und geringe Lebenshaltungskosten machen es möglich. (…)
Das Interview bildet den Auftakt einer Serie auf dem Wiener Modeportal, für die ich künftig ausgewählte Beliner Designer vorstellen werde.
Gareth Pugh AW2011/2012
Montag, 7. März 2011Nachdem Gareth Pugh seine Kollektion in Form einer Videoarbeit, die in Zusammenarbeit mit Nick Knight entstanden war, bereits in Mailand zur Fashionweek vorgestellt hatte, gab es dieser Tag in Paris nochmal alles live und in Farbe zu sehen. Mit Imran Amed von BoF sprach Pugh vorher über das Phänomen Modefilm und die schöne Möglichkeit beides machen zu können:
Bislang bin ich auch noch nicht davon überzeugt, dass der Videoclip einmal die Show völlig ablösen wird. Eines aber kann der Clip jetzt schon besser, ich beschrieb es einmal mit den folgenden Worten und halte daran fest: “Besser kann man wohl kaum Intention einer Kollektion zeigen: Moodboard, Konzept, Kreation und Präsentation in einem. Schon geil.”
Ein paar Gedanken:
Uta von Naumburg und die Frauenquote
Samstag, 26. Februar 2011
Uta von Naumburg ist meine Person des Tages. Bei fortschreitender Lektüre Judith Butlers “Das Unbehagen der Geschlechter” starte ich den Versuch, Geschlechterkategorisierungen aus meinem Wortschatz zu streichen. Ich als Gegnerin der Frauenquote. Wozu eine Quote für etwas, das nicht existiert? Daher gibt es hier auch keine “Frau des Tages”, sondern eine “Person des Tages” und die ist weiblichen Geschlechts, das ist anzunehmen, weil sie – wie es der Zufall wollte – den austragenden Teil der Anatomie – so mag man meinen – abbekommen hat, was sie nicht automatisch zu einer “Frau” macht, wie Simone de Beauvoir in “Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau” behaupten würde.
(Jedenfalls ist besagte Uta noch bis morgen im Naumburger Dom von Angesicht zu Angesicht betrachtbar, sonst kann man das nämlich nur von unten, aus 3m Entfernung und das ist nicht das gleiche Seherlebnis, wie auch Alexander Cammann in der aktuellen ZEIT findet, in der er ihr, der Uta, einen offenen Brief schreibt um sein Angetansein kundzutun).
wut.
Mittwoch, 9. Februar 2011Happy Birthday Thomas Bernhard.
“der ganze zirkus”
Sonntag, 16. Januar 2011Essen, Musik, Mode, es ist überall dasselbe Problem: Über etwas, das zuvorderst das Gefühl anspricht, angemessen zu sprechen oder zu schreiben, erweist sich häufig als Ding der Unmöglichkeit. Die Ansätze hierzu reichen von an die Tür der Überheblichkeit klopfender Verwissenschaftlichung (Jürgen Dollases FAZ-Gourmetkritiken mögen dafür als Beispiel herhalten) bis hin zum völligen Anspruchsverzicht (Immer: Die Plattenkritiken in der Vice, manchmal: Die in der Lodown). Mahret Kupka (30), Autorin aus Berlin, verfolgt für die Mode einen erfreulichen, weil sich ausgehenden.
Maximilian hat mir ein paar Fragen gestellt und ich habe geantwortet.
dazed.
Dienstag, 19. Oktober 2010Seit Donnerstag gibt es bei Dazed Digital ein Interview mit JULIAANDBEN zu lesen. Am Tag davor wurde der Onlineshop der beiden neu bestückt. Ich empfehle einen Besuch, sowohl des Interviews als auch des Shops!
Dorothee Schumacher.
Rebel, Ruel Breaker and True Romantic
Freitag, 9. Juli 2010
Zu den wenigen Shows, die ich diese Saison in Berlin gesehen habe und noch sehen werde, gehört die des Mannheimer Labels Schumacher. Seit letztem Januar verbindet mich mit damit eine Leidenschaft, die weniger in der Art der Entwürfe als in der Art des Entstehens begründet liegt. Nein, ich bin keine Schumacher Frau, zumindest nicht augenscheinlich, auch wenn das ein oder andere Teil seinen Weg in meinen Kleiderschrank finden mag. Vielmehr ist es die Macherin selbst, Dorothee Schumacher, die mein Interesse wecken konnte. Eine Macherin, die selbst nichteinmal (studierte) Modedesignerin ist, es aber mit ihren Visionen vermag, Menschen zu begeistern, das seit 20 Jahren und das in Mannheim, nicht gerade eine Perle an Rhein und Neckar.
Ich traf Dorothee Schumacher im Januar das erste Mal im Guerilla Couture Showroom in Berlin. Im Interview erzählte sie mir von den Anfängen des Labels, wie der Laden bis heute funktioniert und warum gerade das Delta für sie der richtige Ort zum Arbeiten ist…
(by the way. Ich bringe mir gerade selbst Final Cut Pro bei. YEAH!)
The Horst Interview:
Martin Niklas Wieser
Donnerstag, 27. Mai 2010
“Hey wir kennen uns von Facebook”, zugegebenermaßen nicht die schönste Art, einem Menschen das erste mal bewusst realiter zu begegnen. So geschehen aber letzte Woche im Cookies, mir und Designer/Künstler Martin Niklas Wieser, der nun aktuell zu finden ist bei Horst im berühmten Horst Interview.
In the press: Raphael Hauber
Montag, 10. Mai 2010

Via System D.
Als ich das letzte Mal in Heidelberg war, stand er plötzlich vor mir. Aus dem Nichts, mitten auf der längsten Fußgängerzone der Welt (irgendsowas hat die Stadt jedenfalls mal behauptet): Raphael. Denn da kommt er her und da entsteht auch das Label, das bis vor kurzem noch Postweiler Hauber hieß und nun nur noch unter dem Namen Raphael Hauber, abgefahren, verrücktes, Zeug auf den Markt bringt. Ja, sowas kann auch aus der Provinz kommen! Sehen wir uns in Paris, Raphael? Oder das nächste Mal vielleicht doch ganz zufällig wieder in Heidelberg? In Berlin? Es bleibt spannend!

















