Artikel-Schlagworte: „Berlin“

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Mittwoch, 6. April 2011

“Wer sein Leben lang von hohen ernsten Eichen umstellt ist, der muss ein anderer Mensch sein, als derjenige, der täglich unter luftigen Birken wandelt.” — Goethe

Werbepause:
FASHIONATION by Peek&Cloppenburg

Donnerstag, 10. März 2011

Als in meinem Heimatdorf eine Peek&Cloppenburg Filiale eröffnete, war das erstmal ganz schön cool, weil es neben dem H&M plötzlich ein weitere Möglichkeit gab, halbwegs okaye Klamotten zu kaufen, weil der P&C damals schon ein respektables Sortiment hatte, jedenfalls für denjenigen, der es gewohnt war in hessischen Kleinstädten einzukaufen. Dass in etwas größeren Städten, wie z.B. Berlin, ein nur ganz okayes Sortiment niemanden mehr hinterm Ofen hervorlockt, bzw. eine Reise in den Westen der Stadt antreten lässt, war dem Düsseldorfer Modehaus auch klar. Daher dachten sie sich mit Fashionation ein Shop-in-Shop Konzept aus, das ab sofort ein paar extravagantere Marken, darunter Costume National, Helmut Lang, See by Chloe, Unconditional etc. anbietet, die sonst selbst in Berlin nicht so ohne Weiteres überall zu haben sind. Letzte Woche wurde mit viel Brimborium und ausgewählten Modemenschen das “Worldclass Depatement” mit SomethingALaMode in der Filiale in der Tauentzienstraße eröffnet. Das Video zur Party kann man sich hier ansehen.

PS: Ab heute gibt es die Abteilung übrigens auch im P&C-Haus in Stuttgart.

“Prinzipien der Unordnung” -
Vladimir Karaleev auf austrianfashion.net

Donnerstag, 10. März 2011

Während der Fashionweek im Januar traf ich Vladimir nach seiner ersten Show am Bebelplatz in seinem Atelier in der Leipziger Straße zum Interview für das austrianfashion.net für das ich ab sofort wieder regelmäßig aus Berlin berichten werde…

(…) Vor 10 Jahren kam er zum Studieren an die Spree. Nach seinem Modedesign-Abschluss an der Hochschule für Technik und Wirtschaft blieb er in der Stadt, bezog ein Atelier in Berlin-Mitte und blickt seitdem über Nähmaschine und Zeichentisch hinweg aus einer riesigen Fensterfront auf eine Paradewohnanlage des DDR-Sozialismus an der Leipziger Straße. Die Vorstellung eines Nachwuchsdesigners, ein geräumiges Atelier im Zentrum einer aufstrebenden Metropole beziehen zu können, ist jenseits von Berlin undenkbar. Zu unmöglich ist den meisten der Spagat zwischen eigener Kreativität und der Notwendigkeit für den Lebensunterhalt zu sorgen. Die vergleichsweise niedrigen Mieten in der deutschen Hauptstadt und geringe Lebenshaltungskosten machen es möglich. ()

Das Interview bildet den Auftakt einer Serie auf dem Wiener Modeportal, für die ich künftig ausgewählte Beliner Designer vorstellen werde.

JULIAANDBEN AW2011/2012

Mittwoch, 9. März 2011

Hier eine Auswahl der kommenden Damenkollektion:

JULIAANDBEN

portraits

Freitag, 25. Februar 2011

more info

just spectacle.

Samstag, 5. Februar 2011

http://guydebord.com/
via mottodistribution.

opening receptions.

Freitag, 4. Februar 2011


credit: Goran Trbuljak/Thomas Mohren

C. meinte gestern, es sei an der Zeit, mich in den Berliner Kunstzirkus zu reintegrieren. Wir beginnen die Opening-Party heute abend bei der Galerie Wentrup. Dort wird eine Michael Kalki-Ausstellung eröffnet. Dieser ist einigen eher modeaffinen Menschen vielleicht von seiner Kollaboration mit Svenja von Reality Studio her bekannt. Für ihre AW10/11 Kollektion hatte er einige Prints entworfen.
Next Station
: Galerienhaus in der Lindenstraße. Nordenhake mit Malerei und Objekten von Håkan Rehnberg. Danach ZAK/BRANICKA mit der polnischen Künstlerin Joanna Rajkowska und Galerij Gregor Podnar mit Goran Trbuljak.
Und wenn vor dem Dinner dann noch Zeit ist
Carlier/Gebauer zeigt Pablo Pijnappel und Luis Campaña zeigt Simon Hemmer.
Was u.a. sonst noch läuft und eigentlich einen Besuch wert ist, was man sich aber auch noch später ansehen kann
: c/o Berlin zeigt Shoot! Fotografie exitenziell und “Patterns of Intention” mit Ruth Buchanan, Jennifer Cohen, Aleana Egan, Fredrik Værslev bei Circus.
Und
: Berthold Reiss @ Ben Kaufmann,  Thomas Mohren @ FISCHERUNDFISCHER und Sybilla Dumke @ Cruise & Callas.
“Da ist jetzt kein Superstar dabei (werden für’s Gallery Weekend aufgespart), ist aber eine nette kleine Runde”, sagte C.
Finde ich auch. Daher, see you around!

juli fox unterwegs mit jessica weiß

Montag, 31. Januar 2011

Einer der besten Beiträge, die ich seit langem zum Thema Modeblogs von seiten des Journalismus gesehen habe. Gut recherchiert, gute Fragen, kritisch. Gute Arbeit von Juli Fox für Deutsche Welle TV.
Bester O-Ton: Filip Arickx von A.F. Vandevorst. “The Blogger opened the dialogue”.

Johann König

Montag, 31. Januar 2011


credit: Freunde von Freunden

Mit der Familie König verbindet mich seit Jahren ein unsichtbares Band. Eigentlich wollte ich meine Magisterarbeit über Kasper König schreiben, das wurde dann aber nichts, bzw. wurde erweitert auf seine alle sieben Jahre in Münster stattfindenden Skulptur.Projekte (vielleicht könnte ich die mal publizieren?). Bei Walther König kaufe ich am liebsten meine Bücher. In Leo König war ich mal ein bisschen verknallt (das ist lange her und vielleicht war es auch eher Neid!?) und Johann König war lange der Nachbar meiner nichtblutsverwandten Schwester in Mitte, bis sie an den Kollwitzplatz umzog. Die Kunst bleibt gern zusammen. Die Galerie Johann König lernte ich vor 5 Jahren kennen, da war sie noch recht neu. Jetzt plötzlich taucht er immer wieder auf, der Johann König. Nun auch bei Freunde von Freunden im Interview. Vielleicht doch ein Hinweis, mal wieder vorbeizugehen? Wenn auch nicht bei der Jürgen Teller Ausstellung, die ist nämlich schon vorbei… Vielleicht sogar noch zur Jürgen Teller Ausstellung, die nämlich bis zum 05. Februar verlängert wurde!

Kein Tupperabend…

Sonntag, 30. Januar 2011

Jost hat sicher Recht, wenn er auf meine Facebookwall schreibt, dass “…realistisch betrachtet (…) aus der Berliner Modewoche keine international relevante Veranstaltung werden (kann), wenn sie zeitgleich mit der Männermode in Paris und den Verkäufen der Pre-Kollektionen aller größerer Designer läuft – sie müsste im Grunde genommen in ca. einer Woche stattfinden, damit internationale Presse/Einkäufer sich überlegen würden zu kommen.” Das verdeutlicht ja umso mehr das Positionierungsproblem der Berliner Modewoche. Um Tupperware geht es sicher nicht, da sind wir uns einig, nur aber um was sonst? Meines Erachtens nach klebt das Zelt zu sehr an der Bread&Butter, da wird Sportswear verkauft und sicher auch nicht schlecht, nur hat das, was bisher am Bebelplatz passiert ist, wenig mit Freizeitmode zu tun, sondern eher mit dem Versuch, eine irgendwie geartete “High Fashion” in Berlin zu etablieren und DAS funktioniert sicher nicht, wenn man das zeitgleich mit Paris über die Bühne laufen lässt. Es ist und bleibt ein Positionierungsproblem (mal abgesehen von den Geldern, die zusätzlich fließen müssten… doch das nur am Rande)! Wer auf die Idee kommt, man könnte Einkäufer und internationale Presse dazu bekommen, sich GEGEN die Pariser Männermodewoche und FÜR Berlin zu entscheiden, der ist mehr als naiv und beweist, dass er von den Funktionsweisen des Modezirkus’ keine Ahnung hat. Da ist scho a bisserl mehr taktisches Geschick gefragt, meine Herren (und Damen)…
Ich habe dazu mal ein bisschen was im FREITAG geschrieben.