Marcel Ostertag. Er erfindet sich ständig selbst neu. Gespannt ist man als Besucher, zu sehen, wie er diesmal nach der Show auf den Laufsteg kommen wird. Die Mode ist nicht mein Fall, dennoch muss ich gestehen, dass Marcel eine Linie hat, die er konsequent verfolgt und weiterentwickelt und das findet treue Kundinnen. In diesem Sinne lieber Marcel, “I love to hate you” (übrigens das Thema seiner aktuellen Kollektion!) und gerne komme ich immer und immer wieder auf Deine Shows!
Video und Bilder zur Show kann man sich hier ansehen.
Bei Schumacher Freitag früh saß ich gegenüber von Annette Weber und Patricia Riekel. Eben beim Sichten der Bilder kam mir kurz der Gedanke: Was die eine zu wenig hat, hat die andere zu viel… Eingestellt hätte Frau Weber Frau Riekel wohl kaum, bei ihrer Einstellungspolitik.
…feststellen, dass Doris Huber, Chefin der Vogue online, fränkelt (???), dass sich die Balken biegen… Ob das der richtige Weg ist, mehr Persönlichkeit ins unpersönliche Internet zu bringen? Man darf nicht vergessen, dass die Vogue in München gemacht wird! Selbst anhören kann man sich das hier.
Ich kann nicht sagen, warum ich viel von Christiane Arp halte. Ich finde sie sympatisch und sie macht einen guten Job als Vogue Chefredakteurin – sofern man als Vogue-Chefredakteurin überhaupt einen guten Job machen kann. Möglicherweise ist es ihre nordische Kühle, die mir ein wenig entspricht und die ihr den Anschein einer stillen Beobachterin gibt, ganz anders, als z.B. eine Annette Weber, die immer ein wenig bemüht daherkommt. Was aber aktuell beim Vogue Videokanal der Website passiert, kann meine Zustimmung nicht ganz finden. Denn es scheint, als habe sich die Redaktion für die aktuelle Berliner Modewoche etwas ganz besonderes ausgedacht…
Zum vollständigen Beitrag geht es hier.
Um Ihre Meinung wird gebeten…
Ab jetzt präsentiere ich hier meine Fashionweek Highlights. Ich merke an, dass ich nicht viel gesehen habe, die Fashionweek gestern mit der UdK Show für mich endete und demnach der zur Auswahl zur Verfügung stehende Eventpool sehr begrenzt ist. Beginnen wir nun mit Highlight #01, der Pressetasche von Ayzit Bostan für Bree, für die es sich immer lohnt, eine Presseakkreditierung bei der Fashionweek zu beantragen – sonst braucht man die eigentlich für nichts, was man nicht sonst auch so bekommen könnte. Der Inhalt hielt Höhepunkte wie ein 14 teiliges Achselpad-Set bereit, einen Cocktail-Shaker und eine Fasionweek Trinkflasche der Marke Sigg. Nützlichste Beigabe, ein Fächer. Sonst konnte man die Tasche gemütlich auf dem Rücken tragen, die einen Turnbeutel, solange, bis einem der Schweiß die Wirbelsäule hinunterlief (danach hat man ihn weitergetragen, den Beutel, denn was sollte man auch sonst machen, bei dem Wetter? Achselpads auf den Rücken kleben, vielleicht…).
Zu den wenigen Shows, die ich diese Saison in Berlin gesehen habe und noch sehen werde, gehört die des Mannheimer Labels Schumacher. Seit letztem Januar verbindet mich mit damit eine Leidenschaft, die weniger in der Art der Entwürfe als in der Art des Entstehens begründet liegt. Nein, ich bin keine Schumacher Frau, zumindest nicht augenscheinlich, auch wenn das ein oder andere Teil seinen Weg in meinen Kleiderschrank finden mag. Vielmehr ist es die Macherin selbst, Dorothee Schumacher, die mein Interesse wecken konnte. Eine Macherin, die selbst nichteinmal (studierte) Modedesignerin ist, es aber mit ihren Visionen vermag, Menschen zu begeistern, das seit 20 Jahren und das in Mannheim, nicht gerade eine Perle an Rhein und Neckar.
Ich traf Dorothee Schumacher im Januar das erste Mal im Guerilla Couture Showroom in Berlin. Im Interview erzählte sie mir von den Anfängen des Labels, wie der Laden bis heute funktioniert und warum gerade das Delta für sie der richtige Ort zum Arbeiten ist…
(by the way. Ich bringe mir gerade selbst Final Cut Pro bei. YEAH!)