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Adam Kimmels TV-Show

Freitag, 21. Januar 2011


credit: artnet

Ungefähr seit Weihnachten bin ich damit beschäftigt eine wesentliche Bildungslücke zu füllen und schaue David Lynchs Serienkracher Twin Peaks. Und seitdem Dale und Co. in mein Leben getreten sind, reite ich mit auf einer großen Welle, die gerade durch unser kulturelles Gedächtnis schwappt. Mit anderen Worten, da sprudelt es gewaltig und Adam Kimmels jüngst in Paris vorgestellte Kollektion für den Hebst 2011, die ausschaut wie das Cast einer mysteriösen US-Westcoast-TV-Serie, bestätigt dies. Der rote Faden ist weniger eine Art des Designs, als eine Geschichte, die die einzelnen Entwürfe, man könnte sie auch Charaktere nennen, zu einem Ganzen verwebt.

Muse Kimmels war diesesmal der amerikanische Maler Dan Attoe, dessen Bilder an „amateurish paintings of the American West sold at malls and by mail-order“ erinnern, da kann ich artnet nur zustimmen. Sie bilden die Kulisse für die Inszenierung eines Lebensgefühls, gebettet in unendliche Wälder, die man auf schweren Motorrädern oder im Pick-up durchquert. Indianermythen und mysteriöse Begebenheiten liefern den Stoff für Serien wie Twin Peaks oder Buchreihen wie Twilight, die man eigentlich beide nicht in einem Satz nennen sollte. Dennoch: I like a lot.



credit: catwalking

Den Rest der Kollektion kann man sich hier ansehen.

Was war da los Mr. Kimmel?

Donnerstag, 18. Februar 2010


credit: catwalking + artnet

Adam Kimmel hat es gerne mit der Kunst. So kooperiert er schonmal mit den Fotografen Gerard Malanga (bekannt aus Andy Warhols Factory Umfeld) und Jim Krantz (dem Initiator des Marlboro Man) und lässt sich bevorzugt beraten von dem Kurator Neville Wakefield (der auch schon mal mit Nick Knights SHOWSTUDIO arbeitet) und dem Art-Director Alexander Wiederin (Another Magazine).

Wer die Inszenierung seiner aktuellen Kollektion während der Pariser Modewoche etwas befremdlich fand, mag diese vielleicht ein wenig besser verstehen, mit dem Wissen, dass es sich hierbei erneut um eine Kunst-Mode-Kooperation gehandelt hat. Mr. Kimmel mag nämlich keine simplen Präsentationen, lädt sein Tun lieber intellektuell auf und lässt sich hinreißen zu Aussagen wie: „Künstler sind definitiv interessanter als Modedesigner. Gallianos Arbeit wird in 100 Jahren vergessen sein. Die Bilder im Louvre nicht.“

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