Archiv für die Kategorie „Zeitung“
Donnerstag, 14. Juli 2011

…zur Berliner Modewoche schreibt Timo in der taz. Da steht dann sowas wie: Auch hier führt man Gespräche, die auf Originaltexten deutscher Internetforen basieren, auch hier sieht man seine Seele am blinden Fleck des sozialen Orkans erodieren. Ein aufgebrachter Idiot versucht die Meute zu überzeugen, warum wir nicht preisgeben dürfen, was über Jahrtausende zum Maßstab der Zivilisation geworden ist. Jemand antwortet dem Schwachsinnigen trocken, dass er sein bald erscheinendes Album “I’m Gay” nennen wird, einfach aus dem Grund, weil er nicht schwul ist. Alles wird gut, und alles wird anders sein. Ja….
Wer dann doch mehr wissen will, schaut hier.
Zum Foto: Ich hoffe Cherry Merpe wird es mir verzeihen, dass ich ihr das Foto klaute, es passte einfach zu gut und zum Nachfragen fehlte die Muße. Beide, Timo und Mary haben übrigens für einen Beitrag zum aktuellen Zitty Modeheft kooperiert.
Schlagworte:Berlin, Fashionweek, taz, Timo Feldhaus
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Mittwoch, 9. März 2011

credit: ProSieben
Am Wochenden schaute ich gemeinsam mit dem Mann die erste Folge der neuen Germany’s next Topmodel Staffel. Grundsätzlich ist das kein Programm, das ihn wirklich interessiert und dennoch schauten wir uns das an und aus – so mag man auf den ersten Blick meinen – völlig unterschiedlichen Hintergründen. Für mich ist es Unterhaltung, für ihn ist es Alltagspornografie und damit auch wieder irgendwie Unterhaltung, den “Fötzchen” dabei zuzusehen, wie sie es nicht bringen, wie sie über schmale Stege balancieren, auf Highheels einen Laufbandweltrekord brechen, sich einmal “ganz sexy” stylen sollen, sich im Großen und Ganzen zum Affen machen lassen von der Landesdomina Klum und ihren zwei schwulen Adjutanten. Es ist pures Schauspiel, Posse, Pop eine Gesellschaftsparodie und ich kann es nicht besser beschreiben, als es Marie Schmidt in der noch aktuellen ZEIT tat, in der sie über eine Serie schrieb, die uns immer wieder aufs Neue die wohlberechnete Erfüllung eines gut geölten Schemas verheißt und damit nichts anderes tut, als – tata – die Pornografie, die dafür einsteht, dass ein vergleichsweise begrenztes Spektrum menschlicher Vorfälle sich zuverlässig ereignet.
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Schlagworte:Die Zeit, Diedrich Diederichsen, Germany's Next Topmodel, Heidi Klum, Peter Redvoort, Porno, Pornografie, Pro Sieben, Texte zur Kunst
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Samstag, 26. Februar 2011

Uta von Naumburg ist meine Person des Tages. Bei fortschreitender Lektüre Judith Butlers “Das Unbehagen der Geschlechter
” starte ich den Versuch, Geschlechterkategorisierungen aus meinem Wortschatz zu streichen. Ich als Gegnerin der Frauenquote. Wozu eine Quote für etwas, das nicht existiert? Daher gibt es hier auch keine “Frau des Tages”, sondern eine “Person des Tages” und die ist weiblichen Geschlechts, das ist anzunehmen, weil sie – wie es der Zufall wollte – den austragenden Teil der Anatomie – so mag man meinen – abbekommen hat, was sie nicht automatisch zu einer “Frau” macht, wie Simone de Beauvoir in “Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau” behaupten würde.
(Jedenfalls ist besagte Uta noch bis morgen im Naumburger Dom von Angesicht zu Angesicht betrachtbar, sonst kann man das nämlich nur von unten, aus 3m Entfernung und das ist nicht das gleiche Seherlebnis, wie auch Alexander Cammann in der aktuellen ZEIT findet, in der er ihr, der Uta, einen offenen Brief schreibt um sein Angetansein kundzutun).
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Schlagworte:Flexiquote, Frauenquote, Interview, Judith Butler, Kristine Schröder, Simone de Beauvoir, Ursula von der Leyen, Uta von Naumburg, Wolfgang Ullrich, zeit
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Sonntag, 30. Januar 2011
Jost hat sicher Recht, wenn er auf meine Facebookwall schreibt, dass “…realistisch betrachtet (…) aus der Berliner Modewoche keine international relevante Veranstaltung werden (kann), wenn sie zeitgleich mit der Männermode in Paris und den Verkäufen der Pre-Kollektionen aller größerer Designer läuft – sie müsste im Grunde genommen in ca. einer Woche stattfinden, damit internationale Presse/Einkäufer sich überlegen würden zu kommen.” Das verdeutlicht ja umso mehr das Positionierungsproblem der Berliner Modewoche. Um Tupperware geht es sicher nicht, da sind wir uns einig, nur aber um was sonst? Meines Erachtens nach klebt das Zelt zu sehr an der Bread&Butter, da wird Sportswear verkauft und sicher auch nicht schlecht, nur hat das, was bisher am Bebelplatz passiert ist, wenig mit Freizeitmode zu tun, sondern eher mit dem Versuch, eine irgendwie geartete “High Fashion” in Berlin zu etablieren und DAS funktioniert sicher nicht, wenn man das zeitgleich mit Paris über die Bühne laufen lässt. Es ist und bleibt ein Positionierungsproblem (mal abgesehen von den Geldern, die zusätzlich fließen müssten… doch das nur am Rande)! Wer auf die Idee kommt, man könnte Einkäufer und internationale Presse dazu bekommen, sich GEGEN die Pariser Männermodewoche und FÜR Berlin zu entscheiden, der ist mehr als naiv und beweist, dass er von den Funktionsweisen des Modezirkus’ keine Ahnung hat. Da ist scho a bisserl mehr taktisches Geschick gefragt, meine Herren (und Damen)…
Ich habe dazu mal ein bisschen was im FREITAG geschrieben.

Schlagworte:Berlin, Fasionweek, Freitag, Spiegel, Tupperabend, Welt
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Montag, 16. November 2009


credit: Lea Rieck und Super Paper
Das Super Paper ist seit dieser Ausgabe eine Zeitung, thematisiert Mode, Design, Kunst und Musik und liegt in Münchens schönen Läden aus. Herunterladen kann man sich die aktuelle Ausgabe hier. Lea schreibt dort übrigens über Mode und Kunst.
Schlagworte:München, Super Paper
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Montag, 16. November 2009

credit: Julia Heuse
JuliaandBen sind die nächste Generation Berliner Designer. Keiner der beiden entspricht einer wie auch immer gearteten Idealform des glatten Modemenschen.
Grit Thönnissen traf Julia Heuse und Benjamin Klunker in ihrem Berliner Atelier und strickte aus dem Termin einen Artikel, der am Samstag im Tagesspiegel erschien und JULIAANDBEN zu Recht als nächste Generation Berliner Designer proklamiert. Nicht ganz unvoreingenommen bin ich zugegebenermaßen bei einem Label, das zu 80% meinen Kleiderschrank bestückt und in dessen Artikel ich sogar namentlich als Bloggerin und Kundin erwähnt werde. Die Rede ist übrigens von diesem Videofilm, den ich für das OTTO Modeblog im Sommer drehte.
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Schlagworte:Berlin, Juliaandben, Tagesspiegel, Torstraße
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