Archiv für die Kategorie „Presse“

Kein Tupperabend…

Sonntag, 30. Januar 2011

Jost hat sicher Recht, wenn er auf meine Facebookwall schreibt, dass “…realistisch betrachtet (…) aus der Berliner Modewoche keine international relevante Veranstaltung werden (kann), wenn sie zeitgleich mit der Männermode in Paris und den Verkäufen der Pre-Kollektionen aller größerer Designer läuft – sie müsste im Grunde genommen in ca. einer Woche stattfinden, damit internationale Presse/Einkäufer sich überlegen würden zu kommen.” Das verdeutlicht ja umso mehr das Positionierungsproblem der Berliner Modewoche. Um Tupperware geht es sicher nicht, da sind wir uns einig, nur aber um was sonst? Meines Erachtens nach klebt das Zelt zu sehr an der Bread&Butter, da wird Sportswear verkauft und sicher auch nicht schlecht, nur hat das, was bisher am Bebelplatz passiert ist, wenig mit Freizeitmode zu tun, sondern eher mit dem Versuch, eine irgendwie geartete “High Fashion” in Berlin zu etablieren und DAS funktioniert sicher nicht, wenn man das zeitgleich mit Paris über die Bühne laufen lässt. Es ist und bleibt ein Positionierungsproblem (mal abgesehen von den Geldern, die zusätzlich fließen müssten… doch das nur am Rande)! Wer auf die Idee kommt, man könnte Einkäufer und internationale Presse dazu bekommen, sich GEGEN die Pariser Männermodewoche und FÜR Berlin zu entscheiden, der ist mehr als naiv und beweist, dass er von den Funktionsweisen des Modezirkus’ keine Ahnung hat. Da ist scho a bisserl mehr taktisches Geschick gefragt, meine Herren (und Damen)…
Ich habe dazu mal ein bisschen was im FREITAG geschrieben.

“der ganze zirkus”

Sonntag, 16. Januar 2011

Essen, Musik, Mode, es ist überall dasselbe Problem: Über etwas, das zuvorderst das Gefühl anspricht, angemessen zu sprechen oder zu schreiben, erweist sich häufig als Ding der Unmöglichkeit. Die Ansätze hierzu reichen von an die Tür der Überheblichkeit klopfender Verwissenschaftlichung (Jürgen Dollases FAZ-Gourmetkritiken mögen dafür als Beispiel herhalten) bis hin zum völligen Anspruchsverzicht (Immer: Die Plattenkritiken in der Vice, manchmal: Die in der Lodown). Mahret Kupka (30), Autorin aus Berlin, verfolgt für die Mode einen erfreulichen, weil sich ausgehenden.

Maximilian hat mir ein paar Fragen gestellt und ich habe geantwortet.

was hätte goethe dazu gesagt?

Freitag, 7. Januar 2011

Mode ist Teil des Identitätsfindungsprozesses und das zeigt sich auch in den Blogs

Im September des vergangenen Jahres telefonierte ich mit Stefanie Dörre, die neben ihrer Tätigkeit als stellvertretende Chefredakteurin des “tip” auch für das Goethe Institut schreibt. Sie arbeitete damals an einem Artikel der sich mit dem Boom der Modeblogs beschäftigt. I totally forgot about that. Natürlich ist besagter Artikel längst online. Die üblichen Verdächtigen und ein paar andere weniger Verdächtige kommen zu Wort um ein Phänomen zu beschreiben, das längst nicht mehr so phänomenal ist und langsam beginnt zum Mainstream zu werden. Goethe hätte vielleicht auch ein Blog gehabt, wahrscheinlich keines über Mode, but who knows…

Meinungsstark mitreden: der Boom der Modeblogs
Stefanie Dörre auf goethe.de

Best Fashion, Baby

Freitag, 5. März 2010

Ein langes Interview gab ich der Modeausgabe des Men’s Health Magazins, ein kurzes ist nun abgedruckt worden, aber in netter Gesellschaft. Neben den internationalen Größen der Modeblogosphäre wie Bryanboy, Yvan Rodic und Diane Pernet und den nationalen Helden Horst und Roberto finden sich meine Aussagen zum Thema welcher Kleidungsstil mir bei Männern man besten gefällt, wer meine Lieblingsdesigner sind und welches Lieblingskleidungsstück ich habe. In pdf-Form ist das Interview hier einzusehen.

ZEIT Magazin

Donnerstag, 18. Februar 2010

“Kennen wir uns nicht von Facebook?” Woher auch immer… Jedenfalls sehe ich verdammt gut aus! Und dabei hatte ich schon so Angst. Merci Herr Jans. Weiter geht es hier.

(Kühne) Prognosen.

Montag, 25. Januar 2010


please click to enlarge…

Das griechische Modemagazin OZON hat vergangenen Donnerstag während der Berliner Modewoche seine internationale Ausgabe  im Temporary Showroom einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Kurz vor Weihnachten führte das Heft mit nach eigenen Angaben “Germany’s most read fashion editor and blogger” ein ausführliches Interview. Well, wenn man das “AND” als unverzichtbares Satzelement betrachtet, mag das stimmen… Dank an Janosch fürs Interview.