Gestern tagsüber fand das Shooting für das neue Lookbook von JULIAANDBEN statt. Gestern abend wurde bei Weißwein und Zigaretten beschlossen, die Kollektion Faserland zu nennen. 90s dirty preppy ist die Inspiration. Besonders angetan haben es mir die Mahret Pants – was nicht nur am Namen liegt – es mag auch daran liegen, dass es praktisch eine Maßanfertigung ist, die nun hier an Model Janine Henkes ein wenig schlabbert. Ich bin dann doch ein bisschen dicker… Die Kollektion, die deutlich erwachsener daherkommt als die früheren, ist ab heute im Collect Showroom zu sehen. Ich finde das ja gut mit den mehr Farben, trage ich doch selbst neuerdings gerne so Absonderliches wie neon-orange (nicht nur an den Füßen!).Vielleicht ist dieses Verharren in der Tristesse ruinöser Architekturen irgendwie auch vorbei… – nicht nur rein räumlich!?
Archiv für die Kategorie „Mode“
meet the “mahret pants”
Mittwoch, 6. Juli 2011Phänomenologie des Konsumguts.
Mittwoch, 8. Juni 2011Seit kürzlich schreibe ich eine Kolumne auf Statussymptome. Ausgedacht hat sich die Kampagne die Hamburger Agentur Nordpol. Dem ein oder anderen Fernsehgucker ist vielleicht schon die Werbung aufgefallen, in der meist ein Angehöriger der so called Upper-Class wutentbrannt auf einen Dacia einschlägt, eintritt oder sonstwie das (kleine) ursprünglich rumänische Auto (heute eine Renault-Tochter) malträtiert aus Belästigung des Statusempfindens.
Mein erster Text ist seit gestern online und befasst sich mit dem Phänomen des Sneakers weitere phänomenologische Betrachtungen ausgewählter Konsumgüter aus der Statusperspektive folgen bald.
Körperdenken.
Sonntag, 5. Juni 2011Das was Umberto Eco über das Tragen von Blue Jeans sagt, lässt sich natürlich auf Sämtliches übertragen. So z.B. die Fotokampagne, die anlässlich des morgen startenden 11 Festival for Fashion&Photography in Wien von Elfie Semotan in Kooperation mit dem Gute-Laune-Künstler Erwin Wurm realisiert wurde. So würde ein Test im Alltag zeigen, wie bestimmte Stoffe und Kleidungsschnitte nicht nur Einfluss üben auf die Art und Weise, wie der bekleidete Körper von außen wahrgenommen wird, sondern auch wie man sich selbst in seinem Körper empfindet und wie sich diese Empfindungen durch eine bestimmte Kleiderwahl verändert. Dabei denkt man natürlich auch immer an Rei Kawakubos Body meets Dress Kollektion…
Lendendenken.
Mittwoch, 1. Juni 2011Ein bisschen jammern, ein bisschen heulen, ein bisschen promovieren:
Umberto Eco beschreibt in seinem Aufsatz „Das Lendendenken“ seine Erfahrungen im Tragen von Blue Jeans. Dabei geht es ihm besonders darum, zu erläutern, wie der spezifische Stoff auf seiner Haut, sein Körpergefühl und damit letztlich auch sein Verhalten änderte: „Infolgedessen lebte ich nun im Bewusstsein, Jeans anzuhaben (während man ja gewöhnlich lebt, ohne dauernd daran zu denken, dass man Hosen anhat). Ich lebte für meine Jeans und benahm mich infolgedessen wie einer, der Jeans anhat. Will sagen, ich nahm eine Haltung an.“
Bemerkenswert an dieser Aussage ist, dass „Jeans“ heute für gewöhnlich als Freizeitkleidung wahrgenommen werden, als solche, die ihrem Träger, im Gegensatz zur Arbeitskleidung, eine Art Freiheit vermitteln sollen. So bemerkt Eco selbst: „Seltsam, dass es ausgerechnet das traditionell zwangloseste und antikonformistischte Kleidungsstück war, dass mit eine Förmlichkeit aufzwang, ein Benehmen. (…) Die Jeans zwangen mich zur Kontrolle meiner Bewegungen, machten mich zivilisierter und reifer.“
also bis morgen, dann…
Dienstag, 31. Mai 2011Alles neu macht der Mai und im Juni kann man dann die Früchte ernten, oder so ähnlich… Jedenfalls eröffnet morgen der neue JULIAANDBEN Laden in der Gormannstraße 23 und ich übertreibe sicher nicht wenn ich behaupte, dass es einer der schönsten Läden Berlins ist. Es wird voll, es wird feucht, es wird gut und ich habe schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, jetzt hier nochmal darauf hinzuweisen, weil Julia Angst hat, dass es zu voll, zu feucht und zu gut wird. We will see…
Coming up next: Boris Bidjan Saberi
Freitag, 20. Mai 2011Die Frage, wo die Grenze zu ziehen ist, zwischen Kunst, Design und Handwerk Leben, Mode und Kunst versuche ich heute in Kreuzberg zu klären im Gespräch mit Boris Bidjan Saberi. Die Antwort wird dann bald publiziert. Wo, verrate ich wenn es soweit ist.
Bewegte Mode.
Montag, 4. April 2011Dass es das Blog Ravished by Illusions gibt, ist nicht neu. Auch wenn sicht dort Neues tut. Es geht um Modefilm, Gefundenes und Selbstgedrehtes. Auch wenn ich Dir, Christian, nie auf Emails geantwortet habe, so habe ich sie doch gelesen und freue mich sehr über Deine Arbeit, Deine gelegentlichen Hinweise darauf, dass es wieder etwas Neues gibt und Dein Lob. Ich bin so schrecklich nachlässig im Lesen von Blogs geworden (im Beantworten von Emails im übrigen auch)…
Oben ist Teil 2 der fashion film trilogy DERVISHES IN SPACE zu sehen (Teil 1 und 3 kann man hier sehen). Ich mag die Musik UNISON (kannte ich nicht, find ich gut) und die trashige Russenästhetik (kannte ich, find ich sonst nicht gut)…
Institute for Fashion Design Basel
Graduate Show 2011
Sonntag, 20. März 2011
More information and pictures here.
Thimister Women’s AW2011/2012
Montag, 14. März 2011via SO.








































