Da es sich ja um ein Modeblog handelt, im weitesten Sinn, bei dem, was ich hier auf fnart mache, dachte ich, es sei an der Zeit, mal wieder ein moderelevantes Posting zu posten, auch wenn es nur wieder auf das Sortiment von AllSaints (nein, ich verdiene daran nichts) verweist. Heute entdeckte ich diese wunderbaren Schuhe, die ich mir voraussichtlich nicht kaufen werde, schön sind sie aber dennoch (Size 8, by the way…). Das hier finde ich auch schön.
Archiv für die Kategorie „Mode“
konsum.
Freitag, 6. August 2010Nirvana.
Samstag, 31. Juli 2010Bei AllSaints gibt es ein Kleid, das den Namen Nirvana trägt. Im buddhistischen Glauben ist Nirvana das Paradies, das Heilsziel, der Austritt aus Samsara, dem Kreislauf des Leidens und der Wiedergeburten (Reinkarnation) durch Erwachen (Bodhi). Das Wort bedeutet „Erlöschen“ (wörtlich „Ver-wehen“) und bezeichnet das Auslöschen aller mit der Vorstellung vom Dasein verbundenen Faktoren (Wikipedia). Das Kleid wurde gefertig aus einem seidenen Vintagekleid mit Digitalprint, der ein Aquarell eines tropischen Regenwaldes zeigt. Ich finde es ganz großartig.
This is so contemporary
Dienstag, 27. Juli 2010
credit: e-flux.com
Die Kunst und die Mode treiben gelegentlich ähnliche Fragestellungen. Erstere öftmals drängender als letztere. Die Frage, was ist zeitgenössisch ist erstmal eine, die sich in der Mode nicht so spontan stellt. In ist was eben in ist, was zeitgenössischt ist, was jetzt ist, was gerade aktuell getragen wird, von Menschen, die in sind und das Insein für sich proklamieren. “Zeitgenössisch” beschreibt aber auch immer einen Moment. Jetzt – jetzt – jetzt – jetzt – jetzt —— ups, schon vorbei… usw. Was jetzt zeitgenössich ist, ist morgen oll und wer will das schon sein!? Entweder immer zeitgenössisch (was mitunter sehr anstrengend werden kann) oder besser irgendwas anderes, überzeitlich… vielleicht ein Klassiker (?). Ist es der geheime Wunsch eines Modemachers, etwas zu schaffen, das bleibt, etwas, das auch morgen noch “Jetzt” ist, einmal kurz Herr des Wandels zu sein?
“What is contemporary art?”
June 2010, English
10.8 x 17.8 cm, 216 pages, 24 b/w ill., softcover
ISBN 978-1-934105-10-8
Cover design: Liam Gillick
Photo: Mila Zacharias
Mit Texten von: Zdenka Badovinac, Hu Fang, Hal Foster, Boris Groys, Jörg Heiser, Carol Yinghua Lu, Cuauhtémoc Medina, Hans Ulrich Obrist, Raqs Media Collective, Dieter Roelstraete, Martha Rosler, and Jan Verwoert.
if you like, order here.
ALL
Montag, 26. Juli 2010Raphael Hauber schenkte mir auch etwas zum Geburtstag. Eine Kette und zwar lustigerweise eine, die ich eh schon eine Weile ins Auge gefasst hatte. ALL. Danke Raphael!
born with a nervous breakdown
Sonntag, 25. Juli 2010
credit: Fondation PB YSL
Ich lese gerade sehr viel. Schreibe eher weniger. Aktuell “The Beautiful Fall” von Alicia Drake (finally!), in dem ich erfuhr, dass Yves Saint Laurent eine freundschaftliche Beziehung zu dem Maler Bernard Buffet führte. Auch wenn letzterer irgendwann – so sagt man – im Strudel der Kommerzialisierung unterging und dadurch schnell seinen Avantgardestatus einbüßte, muss ich sagen, dass ich viele seiner Bilder und Zeichnungen sehr schätze (die späteren Sachen sind aber auch einfach nicht so toll. Die Clownbilder hätte er sich echt sparen können!). Schön sind sie, sehr melancholisch auch, dramatisch, entrückt…
Berlin Fashionweek.
Highlight #01
Samstag, 10. Juli 2010
Ab jetzt präsentiere ich hier meine Fashionweek Highlights. Ich merke an, dass ich nicht viel gesehen habe, die Fashionweek gestern mit der UdK Show für mich endete und demnach der zur Auswahl zur Verfügung stehende Eventpool sehr begrenzt ist. Beginnen wir nun mit Highlight #01, der Pressetasche von Ayzit Bostan für Bree, für die es sich immer lohnt, eine Presseakkreditierung bei der Fashionweek zu beantragen – sonst braucht man die eigentlich für nichts, was man nicht sonst auch so bekommen könnte. Der Inhalt hielt Höhepunkte wie ein 14 teiliges Achselpad-Set bereit, einen Cocktail-Shaker und eine Fasionweek Trinkflasche der Marke Sigg. Nützlichste Beigabe, ein Fächer. Sonst konnte man die Tasche gemütlich auf dem Rücken tragen, die einen Turnbeutel, solange, bis einem der Schweiß die Wirbelsäule hinunterlief (danach hat man ihn weitergetragen, den Beutel, denn was sollte man auch sonst machen, bei dem Wetter? Achselpads auf den Rücken kleben, vielleicht…).
Dorothee Schumacher.
Rebel, Ruel Breaker and True Romantic
Freitag, 9. Juli 2010
Zu den wenigen Shows, die ich diese Saison in Berlin gesehen habe und noch sehen werde, gehört die des Mannheimer Labels Schumacher. Seit letztem Januar verbindet mich mit damit eine Leidenschaft, die weniger in der Art der Entwürfe als in der Art des Entstehens begründet liegt. Nein, ich bin keine Schumacher Frau, zumindest nicht augenscheinlich, auch wenn das ein oder andere Teil seinen Weg in meinen Kleiderschrank finden mag. Vielmehr ist es die Macherin selbst, Dorothee Schumacher, die mein Interesse wecken konnte. Eine Macherin, die selbst nichteinmal (studierte) Modedesignerin ist, es aber mit ihren Visionen vermag, Menschen zu begeistern, das seit 20 Jahren und das in Mannheim, nicht gerade eine Perle an Rhein und Neckar.
Ich traf Dorothee Schumacher im Januar das erste Mal im Guerilla Couture Showroom in Berlin. Im Interview erzählte sie mir von den Anfängen des Labels, wie der Laden bis heute funktioniert und warum gerade das Delta für sie der richtige Ort zum Arbeiten ist…
(by the way. Ich bringe mir gerade selbst Final Cut Pro bei. YEAH!)
SOLILOQUY 88
Dienstag, 29. Juni 2010via LesMads
Ann Demeulemeester SS2011
Montag, 28. Juni 2010Ann D. liefert ihre nächste Sommerkollektion jeweils in schwarz und weiß. Für Tagsüber und die Nacht, für Gut und Böse, für Jung und Alt, für Hässlich und Schön, für…








