Es ist ja eigentlich noch ein bisschen hin. Aber langsam kommen die PR Firmen in weihnachtliche Stimmung. Margiela kann man ja immer gut verschenken, nicht nur unter den Baum legen…
Archiv für die Kategorie „Mode“
MMMerry Christmas
Donnerstag, 8. September 2011tomaten
Donnerstag, 11. August 2011BLESS: Are you sorry to go on vacation, knowing that you will miss the harvest of your tomatoes on the balcony, or, even worse, knowing that your plants will be poorly taken care of?
Adriano: No.
Mehr zur Konversation zwischen Adriano Sack und BLESS in der aktuellen Sommerausgabe von MONO Kultur #28, diesmal alleine BLESS gewidmet.
Die gekaufte Avantgarde.
Donnerstag, 28. Juli 2011Mein Text zu Transmission1 – The Avantgarde Diaries auf austrianfashion.net:
Als frei denkender Mensch steht man grundsätzlich vor dem Problem, welche Messlatte anzulegen sei bei Events, wie die jüngst in Berlin von Mercedes Benz vom 15. bis 17.07. veranstaltete „Transmission 1“. Unter der Kuratorenschaft von Raf Simons stellten handverlesene Designer, Musiker, Künstler, Blogger und Tänzer ihr Können zur Schau, darunter Peter Saville, der durch die Gestaltung von Album Covern für Joy Division, OMD und New Order bekannt wurde, Konstantin Gricic, Produktdesigner aus München, der Choreograph Michael Clark, die Künstlerin Germaine Kruip und Bands wie These New Puritans.
Und so fand sich alles ein, was Rang und Namen hatte. Etablierte, sowie junge Avantgarde nahm sich eine Woche nach Ende der Berliner Fashionweek nocheinmal Zeit für drei Tage straffes Programm, bestehend aus Konzerten, Filmvorführungen, Symposien und Live-Blogging Events im Berliner BCC.
Sind Veranstaltungen wie „Transmission 1“ in eine eigene Kategorie zu stecken oder gilt es sie in Konkurrenz zu wahrer Avantgarde zu beurteilen. Doch was ist das überhaupt, „wahre Avantgarde“?
realitystudio ss2011
Mittwoch, 20. Juli 2011make it hard
Montag, 18. Juli 2011
Helmut Lang 2008
Helmut Lang verkündete jüngst, sein Modearchiv zu verschrotten, pardon, es in Kunst umzuwandeln. Insgesamt 6000 Stücke, die er bis 2005 entworfen hatte, sollen nun in eine monumentale Skulptur umgewandelt werden, die vom 22.07. bis zum 08.08. im The Fireplace Project, einer Galerie in East Hampton, New York, zu sehen sein wird. Die ersten künstlerischen Arbeiten des Österreichers sah ich vor etwa 3 Jahren in der Kestnergesellschaft in Hannover. Damals schrieb ich dazu:
Es sind Skulpturen, die sich vielleicht am besten aus Langs Mode der neunziger Jahre erklären: Hier geht es um ungewöhnliche Materialkombinationen, um die Eleganz schockhafter Verfremdung, um Vereinfachungen, surreale Effekte des Weglassens, Oberflächenuntersuchungen, um Detailverliebtheit und Ritualhinterfragung – wie man es aus seiner Mode kennt. Es sind Objekte dabei, die als Einrichtung seiner New Yorker Boutique fungierten und jetzt, bearbeitet, im Ausstellungskontext erneut auftauchen, als gälte es, den Professionswechsel endgültig zu zementieren. Einen Wechsel, der im Grunde keiner ist, sondern vielmehr eine logische Konsequenz: Die Kunst ist hier eine Fortsetzung der Mode, sozusagen eine nachgelieferte ästhetische Grundlagenforschung.
Insofern passt “Make it hard” – der Titel der kommenden Ausstellung – genau ins Konzept. Doch was kommt danach, wenn das Alte gänzlich zum Neuen wurde?
Berlins Nachwuchsförderung…
Montag, 18. Juli 2011Mein jüngster Text publiziert bei austrianfashion.net
Man kann nicht wirklich behaupten es gäbe zu wenig Modedesigner. Jahr für Jahr entlassen Modeschulen tausende junger Designer in einen internationalen Markt, auf dem sie sich mal besser mal schlechter zurechtfinden. Der Weg an die Spitze eines großen Modehauses ist lang, steinig und hart und gelingt den meisten ebenso wenig wie die Etablierung eines eigenen Labels.
Marc Jacobs gehört bekanntermaßen zu jenen, die es geschafft haben. Seit 1997 ist er nicht nur verantwortlich für Louis Vuittons Prêt-à-Porter Linie, sondern steht auch erfolgreich hinter seinem eigenen Label – ein Erfolgscocktail, der nicht Wenigen Vorbild sein dürfte. Dabei war es, eigenen Aussagen zufolge, neben seinem Talent, harter Arbeit und einer gehörigen Portion Glück auch die erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben, die sein Erklimmen der Karriereleiter begleiteten.
Ob den Teilnehmern des Designer for Tomorrow Awards, den das Düsseldorfer Modehaus Peek&Cloppenburg einmal jährlich im Rahmen der Berliner Fashion Week ausschreibt, das gleiche Schicksal blüht, wird sich zeigen. Dass diesmal Marc Jacobs als Schirmherr mit von der Partie gewesen ist, mag die Entwicklung begünstigen, mehr internationales Flair bereitete es der Veranstaltung in jedem Fall…
backstage.
Donnerstag, 14. Juli 2011höchst mysteriös, nach wie vor…
Donnerstag, 14. Juli 2011Ayzit Bostan
Mittwoch, 13. Juli 2011Berlin Catwalks
Sonntag, 10. Juli 2011André Müller, der diesen April im Alter von 65 Jahren starb, sagte einmal folgendes über seine Art Interviews, von denen viele in der ZEIT erschienen sind, zu führen: “Ich habe in den anderen immer nur mich selbst vorgefunden, meine Not, meine Verzweiflung, mein Genuss am Absurden. Meine Interviews sind der durch die Anwesenheit wechselnder Partner gestörte Versuch mit mir selbst zu sprechen.” Ob Natascha versucht hat durch mich mit sich selbst zu sprechen, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls hat sie mit mir gesprochen. Die Fotos für das Interview hat Julia gemacht. Das Cover des Buches ist gewöhnungsbedürftig. Aber – so weiß ich mittlerweile – daran hat der Autor gemeinhin wenig mitzubestimmen. Der Inhalt ist gut und irgendwie ist es ja auch schon wieder lustig, dies über ein Buch zu sagen, das sich mit Mode (in Berlin) befasst.
Berlin Catwalks. Modische Abenteuer in der Hauptstadt
Natascha Binar und Katia Mossina
Grebennikov, Juni 2011









