Archiv für die Kategorie „Magazin“

tomaten

Donnerstag, 11. August 2011

BLESS: Are you sorry to go on vacation, knowing that you will miss the harvest of your tomatoes on the balcony, or, even worse, knowing that your plants will be poorly taken care of?
Adriano
: No.
Mehr zur Konversation zwischen Adriano Sack und BLESS in der aktuellen Sommerausgabe von MONO Kultur #28, diesmal alleine BLESS gewidmet.

…das geringste Übel.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Gestern, als ich bei der Arbeit mit einer lesbischen Frau “flirtete”, dachte ich, dass es doch vielleicht ganz nett sein könnte, lesbisch zu sein. Ob Frauen, die Frauen lieben auch manchmal daran denken, wie es sein könnte, Männer zu lieben? Das Zusammenleben mit Männern gestaltet sich ähnlich wie eine politisch Wahl: Man sucht sich das geringste Übel aus einer Reihe insgesamt unbefriedigender Kandidaten las ich heute… Vielleicht sind Frauen insgesamt auch recht unbefriedigende Kandidatinnen!? Vielleicht ist überhaupt alles recht unbefriedigend. Das Gegenteil könnten die Arbeiten von Francisca „FRA“ Silva – the hottest Macho in town – beweisen, allesamt im Eigenverlag produzierte Magazine in Kleinstauflage.

being young is one thing
most people are pretty good at.

Dienstag, 5. Juli 2011

While being young is one thing that most people are pretty good at, it is more unusual to be exceptionally good at something when you are very young. Acne Paper No.12 focuses on the young people who express great devotion to a creative practice from an early age or the young who breathe new life into old artisanal traditions.

I love you, Mama

Mittwoch, 11. Mai 2011


credit: Eva von Platen

Die Liebe zur Mutter, zu den Eltern ist etwas, das in unserer Gesellschaft nicht in Frage gestellt werden darf. Sozialisiert, auf der Grundlage christlicher Werte haben wir Mutter und Vater zu ehren und die Lektüre von Büchern wie Alice Millers Die Revolte des Körpers mag zunnächst befremdlich erscheinen, geht es doch genau darum, dieses grundlegende Ehrgefühl in Frage zu stellen.

Auf Seite 7 des aktuellen I love you Magazines, der Mama Issue, steht There is an expiry date on blaming your parents for steering you in the wrong direction; the moment you are old enough to take the wheel, responsibility lies with you, gesagt soll das J.K. Rowling haben, die Autorin der Harry Potter Bücher. Vor diesem Hintergrund erscheint die Reise des jungen Zauberlehrlings wie eine Metapher für das Erwachsenwerden, in einer Deutlichkeit wie sie jeder spüren kann, doch nur die wenigsten in der Lage sind zu realisieren, geschweige denn zu leben. Dass Harrys Eltern bereits zu Beginn seines Lebens gestorben waren konnte ihm nicht den Lösungsprozess ersparen, ein Prozess übrigens, der niemandem erspart bleibt. Die Last seiner Herkunft war ihm in Form einer Narbe in die Stirn geritzt und die Aufgabe seiner Adoleszenz bestand darin, diese Herkunft, die ihm mit in die Wiege gelegt war, zu überwinden, um letztlich der werden zu können, der er ist. Hätte er sich ergeben, wäre er zugrundegegangen – Lord Voldemort hätte ihn getötet. Ein Kampf, der milliardenfach tagtäglich passiert, gelingt, scheitert… wenn auch nicht in einer solchen Dramatik wie sie J.K.Rowling beschreibt.

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“Du willst es doch auch!” -
Pop und Pornografie bei Heidi Klum

Mittwoch, 9. März 2011


credit: ProSieben

Am Wochenden schaute ich gemeinsam mit dem Mann die erste Folge der neuen Germany’s next Topmodel Staffel. Grundsätzlich ist das kein Programm, das ihn wirklich interessiert und dennoch schauten wir uns das an und aus – so mag man auf den ersten Blick meinen – völlig unterschiedlichen Hintergründen. Für mich ist es Unterhaltung, für ihn ist es Alltagspornografie und damit auch wieder irgendwie Unterhaltung, den “Fötzchen” dabei zuzusehen, wie sie es nicht bringen, wie sie über schmale Stege balancieren, auf Highheels einen Laufbandweltrekord brechen, sich einmal “ganz sexy” stylen sollen, sich im Großen und Ganzen zum Affen machen lassen von der Landesdomina Klum und ihren zwei schwulen Adjutanten. Es ist pures Schauspiel, Posse, Pop eine Gesellschaftsparodie und ich kann es nicht besser beschreiben, als es Marie Schmidt in der noch aktuellen ZEIT tat, in der sie über eine Serie schrieb, die uns immer wieder aufs Neue die wohlberechnete Erfüllung eines gut geölten Schemas verheißt und damit nichts anderes tut, als – tata – die Pornografie, die dafür einsteht, dass ein vergleichsweise begrenztes Spektrum menschlicher Vorfälle sich zuverlässig ereignet.

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“…manche der schönsten Frauen sind
eben Männer.”

Donnerstag, 17. Februar 2011

Heute erscheint die neue ZEIT samt ZEITMAGAZIN – auch wenn ich sie mir erst morgen für meine lange Zugfahrt kaufen werde. Die Redaktion war so nett, mir die Fotostrecke mit Model Andrej Pejic, fotografiert von Jürgen Teller zuzuschicken. Neben den Bildern ist vor allem der Text Tillmann Prüfers spannend, der einen kurzen Einblick in ein Thema gibt, mit dem ich mich im größeren Rahmen auch aktuell für meine Doktorarbeit befasse (die ich im übrigen ganz alleine schreibe!). Es geht um das Verschwinden der Geschlechtergrenzen in der Mode…
Die Körper werden immer magerer und androgyner, immer geschlechtsloser, so dass oft nicht mehr auszumachen ist, ob es sich nun um eine Frau oder einen Mann handelt – spannend auch, dass es immer weniger eine Rolle zu spielen scheint. Prüfer lehnt sich ein bisschen aus dem Fenster und bezeichnet Pejic als Ikone seiner/ihrer Zeit, holt sich an anderer Stelle aber selbst wieder weiter rein ins Haus, indem er noch Tilda Swinton mit ins Ikonenboot setzt.
Wen dieser ganze Themenkomplex genauer interessiert, dem empfehle ich die Lektür Judith Butlers. Besonders Das Unbehagen der Geschlechter und Körper von Gewicht, in dem es um die “diskursiven Grenzen des Geschlechts” geht. Wirklich richtig neu ist der Diskurs nämlich nicht. Simone de Beauvoir hatte schoneinmal etwas ähnliches angestoßen. Breitere theoretisch Durchsetzung fand das Thema Geschlechtergrenzen dann mit Butler in den 90ern. Jetzt scheint es an die breitere gesellschaftliche Oberfläche zu kommen. Es tut sich was im Geschlechterwald und vor diesem Hintergrund erscheinen Debatten um Frauenquoten schier antik!

Weitere Bilder nach dem Sprung…

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VORNMagazin Releaseveranstaltung

Mittwoch, 9. Februar 2011

Wer heute Abend in Stuttgart ist – ja, das sollte vorkommen! – der könnte, wenn er wollte, zum Self Servie Open Art Space gehen und gemeinsam mit der VORN-Redaktion das Release der 6. Ausgabe feiern. Ich werde nicht da sein, aber wäre, wenn ich könnte, denn ich wollte…
VORN ist ein sehr schönes Projekt für Liebhaber des Print. Wahrscheinlich kommerzieller Selbstmord, aber wieso auch nicht… Wenigstens ist es ein sehr schöner Tod, der hoffentlich lange währt, frei nach dem Motto wer länger stirbt ist weniger tot? Doch nun Schluss mit Kulturpessimismus und ab in den Zeitschriftenladen Eurer Wahl!

09.02.2011, 20.00 Uhr
SELF SERVICE open art space
Eichstraße,  Stuttgart

call for papers.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Die Bedeutung des Schmerzes bei der Herstellung tätowierter Zeichen unter der Haut ist als generelles Charakteristikum dieses Bildmediums von Interesse. Das unter Schmerzen in den Körper eingestochene Bild fungiert als visualisierte Erinnerung. Die Tätowierung trägt so zur Persönlichkeits- und Identitätsproduktion bei und weist zugleich als ,ewig’ haltbares Bild über den Tod hinaus.

vielleicht möchte noch jemand mehr dazu sagen?
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HUSK magazine

Freitag, 15. Oktober 2010

Imagine finally receiving the news that your firstborn baby is 6 ounces and that she is full colour and will be available in 11 different countries. HUSK VOL. II NO. II will be on the newstands October 22! It’s 100 pages feature  designer DAMIR DOMA, Acne Paper Editor-in-chief THOMAS PERSSON, JEREMY YOUNG, TERENCE KOH, MAISON MARTIN MARGIELA, french director ROMAIN GAVRAS, model-turned-photographer DYLAN FORSBERG, guerrilla model ELLE MULIARCHYK & oh so many more.

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lady gaga for vanity fair

Donnerstag, 5. August 2010

Nick Knight hat Lady Gaga für die Vanity Fair abgelichtet. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte ich die fast weißhaarige Frau auf dem Cover für Lindsay Lohan gehalten… Aber die ist ja gerade anderweitig beschäftigt…