Archiv für die Kategorie „Kunst“

portraits

Freitag, 25. Februar 2011

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“…there is no turning back”.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Erst richtig komplett mit dem Folgenden: “Hier Romantik. Weißte, so inspiriert von den großen Schinkenmalern. Die deutschen Romantiker hatten doch auch immer so eine gewisse Furcht vor der Zukunft. Wollten irgendwie zurück ins “früher war alles besser”, aber gut hab ich ja schon festgestellt: Zurück in den Mutterschlund is nicht. Ich wünschte es ginge.” und hiermit.

via Fräulein Krautwurst

25 Jahre Schirn: Surreale Dinge.

Donnerstag, 10. Februar 2011


credit: Schirn

Die Schirn feiert dieser Tage ihr 25jähriges Bestehen. Seit jeher vermochte das lange Ausstellungshaus mit der Rotunde zwischen Frankfurter Römerberg und Dom auf überraschende Art publikumswirksam angelegte Ausstellungprojekte auch für tiefgründig Kunstinteressierte spannend aufzubereiten.
Zur Feier des Jahres landet die Schirn mit Surreale Dinge wieder einmal einen – so ist zu erwarten – Publikumsknaller. Die Kuratorin Ingrid Pfeiffer findet es “sehr erstaunlich, dass noch niemand vorher die surrealistische Objektkunst umfassend gezeigt hat.” Ja, erstaunlich ist das wohl, weil doch die Präsentation der leicht verdaulichen Objekte, die jeder irgendwie schonmal irgendwo gesehen hat, zig Besucher anlocken dürfte. Es geht um Sex, natürlich, und um unterdrückte Triebe, die gleichsam exemplarisch in den surrealistischen Dingen ihren Ausdruck finden.

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thinking about exhibitions:
AWARE: Art Fashion Identity

Freitag, 4. Februar 2011

We definitely missed that one. Gut, dass es auf der Website die Möglichkeit gibt, einzelne Arbeiten im Videoportrait zu sehen. Ich bin sowieso kein großer Freund der Modeausstellungen. Meiner Meinung nach ist da noch keine adäquate Präsentationsform im musealen Raum gefunden worden. Einfach die Klamotten auf Puppen zu präsentieren, ist irgendwie nix. Da sollte noch mehr gehen… Es gibt Ausstellungen, die das probieren. Aware hat es teilweise probiert. Die Installation Hussein Chalayans zeigt den Versuch (die Hussein Chalayan Ausstellung von 2009 im Londoner Design Museum hat es auch ganz gut hinbekommen. Im Video hier)… Ich bin gespannt, wie die Japan-Ausstellung im Müchner HdK aussehen wird. Thinking about exhibitions, ist das, was ich gerade tue. Ich lasse Euch an dem Prozess teilhaben…

opening receptions.

Freitag, 4. Februar 2011


credit: Goran Trbuljak/Thomas Mohren

C. meinte gestern, es sei an der Zeit, mich in den Berliner Kunstzirkus zu reintegrieren. Wir beginnen die Opening-Party heute abend bei der Galerie Wentrup. Dort wird eine Michael Kalki-Ausstellung eröffnet. Dieser ist einigen eher modeaffinen Menschen vielleicht von seiner Kollaboration mit Svenja von Reality Studio her bekannt. Für ihre AW10/11 Kollektion hatte er einige Prints entworfen.
Next Station
: Galerienhaus in der Lindenstraße. Nordenhake mit Malerei und Objekten von Håkan Rehnberg. Danach ZAK/BRANICKA mit der polnischen Künstlerin Joanna Rajkowska und Galerij Gregor Podnar mit Goran Trbuljak.
Und wenn vor dem Dinner dann noch Zeit ist
Carlier/Gebauer zeigt Pablo Pijnappel und Luis Campaña zeigt Simon Hemmer.
Was u.a. sonst noch läuft und eigentlich einen Besuch wert ist, was man sich aber auch noch später ansehen kann
: c/o Berlin zeigt Shoot! Fotografie exitenziell und “Patterns of Intention” mit Ruth Buchanan, Jennifer Cohen, Aleana Egan, Fredrik Værslev bei Circus.
Und
: Berthold Reiss @ Ben Kaufmann,  Thomas Mohren @ FISCHERUNDFISCHER und Sybilla Dumke @ Cruise & Callas.
“Da ist jetzt kein Superstar dabei (werden für’s Gallery Weekend aufgespart), ist aber eine nette kleine Runde”, sagte C.
Finde ich auch. Daher, see you around!

Aktionshose Genitalpanik

Montag, 31. Januar 2011

Lieblingsteil der Woche. Wenn Mode im Kunstkontext verwurschtelt wird.
Valie Export, 1976

Johann König

Montag, 31. Januar 2011


credit: Freunde von Freunden

Mit der Familie König verbindet mich seit Jahren ein unsichtbares Band. Eigentlich wollte ich meine Magisterarbeit über Kasper König schreiben, das wurde dann aber nichts, bzw. wurde erweitert auf seine alle sieben Jahre in Münster stattfindenden Skulptur.Projekte (vielleicht könnte ich die mal publizieren?). Bei Walther König kaufe ich am liebsten meine Bücher. In Leo König war ich mal ein bisschen verknallt (das ist lange her und vielleicht war es auch eher Neid!?) und Johann König war lange der Nachbar meiner nichtblutsverwandten Schwester in Mitte, bis sie an den Kollwitzplatz umzog. Die Kunst bleibt gern zusammen. Die Galerie Johann König lernte ich vor 5 Jahren kennen, da war sie noch recht neu. Jetzt plötzlich taucht er immer wieder auf, der Johann König. Nun auch bei Freunde von Freunden im Interview. Vielleicht doch ein Hinweis, mal wieder vorbeizugehen? Wenn auch nicht bei der Jürgen Teller Ausstellung, die ist nämlich schon vorbei… Vielleicht sogar noch zur Jürgen Teller Ausstellung, die nämlich bis zum 05. Februar verlängert wurde!

feeling sentimental.

Sonntag, 23. Januar 2011

mehr.

Recollection Quartett.
Avantgardemode trifft Automobil

Sonntag, 23. Januar 2011


Installation von Henrik Vibskov

Obgleich der Hauptsponsor der Berliner Modewoche ein Automobilhersteller ist, sind die Kleidermode und das Auto nicht unbedingt zwei Bereiche, die ohne weiteres in einen Topf geschmissen werden. Selten geht die Kombination über das Stellen eines mehr oder minder bekleideten Modells neben ein motorisiertes Gefährt hinaus. Aber es gibt sie, die Versuche, des Deutschen liebstes Spielzeug mit der Mode intelligent zu verbinden.

Einer davon ist die Ausstellung RECOLLECTION QUARTETT, die während der Fashionweek in Berlin in der Malerwerkstatt des ehemaligen Bühnenservice der Deutschen Oper zu sehen war. Parallel zum Spektakel am Bebelplatz zeigte Mercedes Benz dort in Kooperation mit dem ModeMuseum Antwerpen eine mögliche Symbiose von Mode und Automobil, um genauer zu sein: Es wurden vier, junge, international erfolgreiche Designer geladen, sich mit den Klassikern des Hauses zu befassen…

Den Rest lesen auf austrianfashion.net.

feed me.

Sonntag, 23. Januar 2011

FEED ME / EAT ME / ANTHROPOLY
HELP ME / HURT ME / SOCIOLOGY
FEED ME / HELP ME / EAT ME / HURT ME

“Die Worte des Mannes in der Videoinstallation “Anthro/Socio” von Bruce Nauman aus dem Jahre 1992 (Hamburger Kunsthalle, Galerie der Gegenwart) beschreiben den Zustand des menschlichen Körpers am Ende des 20. Jahrhunderts sehr anschaulich. Scheinbar zerrissen zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen irrt er verzweifelt umher. Er weiß um das Interesse, was ihm entgegengebracht wird. Doch die Folgen sind noch nicht absehbar. Der menschliche Körper erscheint am Beginn des 21. Jahrhunderts als ein obsoleter, obszöner, androgyner oder als letzte Bastion vor der scheinbaren materiellen Auflösung in den Welten des Cyberspace. Trägt das neue Interesse am menschlichen Körper zu einer Sensibilisierung und Neubewertung des Körpers bei? Welche Rolle spielen die verschiedenen Theorien über den Körper, die innerhalb der Postmoderne-Debatte entstanden, für die Zukunft?” (weiterlesen)