Vom Ritzenlassen ins eigene Fleisch.
Fra war’s. Merci! Es ist ein bisschen so, als sei es schon immer dort gewesen…
Archiv für die Kategorie „Kunst“
No. 2
Samstag, 30. Juli 2011Die gekaufte Avantgarde.
Donnerstag, 28. Juli 2011Mein Text zu Transmission1 – The Avantgarde Diaries auf austrianfashion.net:
Als frei denkender Mensch steht man grundsätzlich vor dem Problem, welche Messlatte anzulegen sei bei Events, wie die jüngst in Berlin von Mercedes Benz vom 15. bis 17.07. veranstaltete „Transmission 1“. Unter der Kuratorenschaft von Raf Simons stellten handverlesene Designer, Musiker, Künstler, Blogger und Tänzer ihr Können zur Schau, darunter Peter Saville, der durch die Gestaltung von Album Covern für Joy Division, OMD und New Order bekannt wurde, Konstantin Gricic, Produktdesigner aus München, der Choreograph Michael Clark, die Künstlerin Germaine Kruip und Bands wie These New Puritans.
Und so fand sich alles ein, was Rang und Namen hatte. Etablierte, sowie junge Avantgarde nahm sich eine Woche nach Ende der Berliner Fashionweek nocheinmal Zeit für drei Tage straffes Programm, bestehend aus Konzerten, Filmvorführungen, Symposien und Live-Blogging Events im Berliner BCC.
Sind Veranstaltungen wie „Transmission 1“ in eine eigene Kategorie zu stecken oder gilt es sie in Konkurrenz zu wahrer Avantgarde zu beurteilen. Doch was ist das überhaupt, „wahre Avantgarde“?
make it hard
Montag, 18. Juli 2011
Helmut Lang 2008
Helmut Lang verkündete jüngst, sein Modearchiv zu verschrotten, pardon, es in Kunst umzuwandeln. Insgesamt 6000 Stücke, die er bis 2005 entworfen hatte, sollen nun in eine monumentale Skulptur umgewandelt werden, die vom 22.07. bis zum 08.08. im The Fireplace Project, einer Galerie in East Hampton, New York, zu sehen sein wird. Die ersten künstlerischen Arbeiten des Österreichers sah ich vor etwa 3 Jahren in der Kestnergesellschaft in Hannover. Damals schrieb ich dazu:
Es sind Skulpturen, die sich vielleicht am besten aus Langs Mode der neunziger Jahre erklären: Hier geht es um ungewöhnliche Materialkombinationen, um die Eleganz schockhafter Verfremdung, um Vereinfachungen, surreale Effekte des Weglassens, Oberflächenuntersuchungen, um Detailverliebtheit und Ritualhinterfragung – wie man es aus seiner Mode kennt. Es sind Objekte dabei, die als Einrichtung seiner New Yorker Boutique fungierten und jetzt, bearbeitet, im Ausstellungskontext erneut auftauchen, als gälte es, den Professionswechsel endgültig zu zementieren. Einen Wechsel, der im Grunde keiner ist, sondern vielmehr eine logische Konsequenz: Die Kunst ist hier eine Fortsetzung der Mode, sozusagen eine nachgelieferte ästhetische Grundlagenforschung.
Insofern passt “Make it hard” – der Titel der kommenden Ausstellung – genau ins Konzept. Doch was kommt danach, wenn das Alte gänzlich zum Neuen wurde?
…das geringste Übel.
Mittwoch, 13. Juli 2011Gestern, als ich bei der Arbeit mit einer lesbischen Frau “flirtete”, dachte ich, dass es doch vielleicht ganz nett sein könnte, lesbisch zu sein. Ob Frauen, die Frauen lieben auch manchmal daran denken, wie es sein könnte, Männer zu lieben? Das Zusammenleben mit Männern gestaltet sich ähnlich wie eine politisch Wahl: Man sucht sich das geringste Übel aus einer Reihe insgesamt unbefriedigender Kandidaten las ich heute… Vielleicht sind Frauen insgesamt auch recht unbefriedigende Kandidatinnen!? Vielleicht ist überhaupt alles recht unbefriedigend. Das Gegenteil könnten die Arbeiten von Francisca „FRA“ Silva – the hottest Macho in town – beweisen, allesamt im Eigenverlag produzierte Magazine in Kleinstauflage.
110412
Dienstag, 12. April 2011Verlustangst und der Schmerz des Verlassenwerdens, die unser Denken bis zur völligen Lähmung beeinflussen…
Der Katalog.
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Montag, 11. April 2011Aleana Egan
Sonntag, 13. März 2011Aleana Egan.
via M.
Eva Hesse (1936-1970)
Samstag, 12. März 2011“Flotsam and Jetsam”.
Found Music im Badischen Kunstverein
Montag, 7. März 2011
Gestern war ich im Badischen Kunstverein und habe neben einer sehr schönen Nancy Holt Ausstellung auch eine von Jacob Dahl Jürgensen & Simon Dybbroe Møller mit dem wohlklingenden Namen Flotsam and Jetsam gesehen, bzw. gehört. Auch wenn das Konzept mit auf einer “vulkanischen Insel” gefundenen Objekten Musik zu erzeugen und damit irgendwie die Globalisierung zu kritisieren, oder sowas, jetzt nicht so außergewöhnlich bahnbrechend ist (ich bitte darum dazu den Pressetext zu lesen und nicht viel Wert auf meine in diesem Fall sehr fachunkundigen Worte zu legen) und ich ein bisschen an der Art der Ausstellung herumgemäkelt habe (was im Grunde an der Schwierigkeit liegt, Performance-Kunst – im weitesten Sinne – adäquat auszustellen), gefiel sie mir im Großen und Ganzen sehr gut und ich dachte daran, mir die in einer Edition zur Ausstellung erschienen Schallplatte zu kaufen… Sphärische Klänge für meditative Zeiten, z.B.
Hörprobe: Jetsam and Flotsam /// excerpts mix
Körperempfindungen.
Montag, 28. Februar 2011
via VVORK
»X2MX«, 2009 by Matteo Giordano.










