Archiv für die Kategorie „Interview“

tomaten

Donnerstag, 11. August 2011

BLESS: Are you sorry to go on vacation, knowing that you will miss the harvest of your tomatoes on the balcony, or, even worse, knowing that your plants will be poorly taken care of?
Adriano
: No.
Mehr zur Konversation zwischen Adriano Sack und BLESS in der aktuellen Sommerausgabe von MONO Kultur #28, diesmal alleine BLESS gewidmet.

Coming up next: Boris Bidjan Saberi

Freitag, 20. Mai 2011

Die Frage, wo die Grenze zu ziehen ist, zwischen Kunst, Design und Handwerk Leben, Mode und Kunst versuche ich heute in Kreuzberg zu klären im Gespräch mit Boris Bidjan Saberi. Die Antwort wird dann bald publiziert. Wo, verrate ich wenn es soweit ist.

Vom Spleen des Künstlers…

Freitag, 20. Mai 2011

Das Video ist leider nicht mehr verfügbar

…und so ist es wohl eine Lebensaufgabe, die richtige Balance zu finden zwischen Reflexion und unmittelbarem Erleben. Ich habe mit etwa vier Jahren aufgehört zu leben und darf das Erleben nun nachlernen, indem ich z.B. lerne was es heißt HUNGER zu haben, aus einem Bedürfnis heraus zu essen und nicht weil es vielleicht sinnvoll ist. Oder zu spüren, wenn mir etwas nicht gut tut, wenn ich etwas nicht möchte und daraus auch eine Konsequenz zu ziehen. Und so bin ich die letzten Wochen damit beschäftigt alles aus meinem Leben zu schmeißen, was mir nicht gut tut, bis all jenes übrig bleibt (oder hinzukommt!?), was mir gut tut, was ich tun will. Ich freue mich auf jeden Moment der Erkenntnis. Aber ich bin ja auch ein bisschen verrückt. Anderen mag das alles leichter fallen…

“Prinzipien der Unordnung” -
Vladimir Karaleev auf austrianfashion.net

Donnerstag, 10. März 2011

Während der Fashionweek im Januar traf ich Vladimir nach seiner ersten Show am Bebelplatz in seinem Atelier in der Leipziger Straße zum Interview für das austrianfashion.net für das ich ab sofort wieder regelmäßig aus Berlin berichten werde…

(…) Vor 10 Jahren kam er zum Studieren an die Spree. Nach seinem Modedesign-Abschluss an der Hochschule für Technik und Wirtschaft blieb er in der Stadt, bezog ein Atelier in Berlin-Mitte und blickt seitdem über Nähmaschine und Zeichentisch hinweg aus einer riesigen Fensterfront auf eine Paradewohnanlage des DDR-Sozialismus an der Leipziger Straße. Die Vorstellung eines Nachwuchsdesigners, ein geräumiges Atelier im Zentrum einer aufstrebenden Metropole beziehen zu können, ist jenseits von Berlin undenkbar. Zu unmöglich ist den meisten der Spagat zwischen eigener Kreativität und der Notwendigkeit für den Lebensunterhalt zu sorgen. Die vergleichsweise niedrigen Mieten in der deutschen Hauptstadt und geringe Lebenshaltungskosten machen es möglich. ()

Das Interview bildet den Auftakt einer Serie auf dem Wiener Modeportal, für die ich künftig ausgewählte Beliner Designer vorstellen werde.

Gareth Pugh AW2011/2012

Montag, 7. März 2011


credit: catwalking

Nachdem Gareth Pugh seine Kollektion in Form einer Videoarbeit, die in Zusammenarbeit mit Nick Knight entstanden war, bereits in Mailand zur Fashionweek vorgestellt hatte, gab es dieser Tag in Paris nochmal alles live und in Farbe zu sehen. Mit Imran Amed von BoF sprach Pugh vorher über das Phänomen Modefilm und die schöne Möglichkeit beides machen zu können:

Bislang bin ich auch noch nicht davon überzeugt, dass der Videoclip einmal die Show völlig ablösen wird. Eines aber kann der Clip jetzt schon besser, ich beschrieb es einmal mit den folgenden Worten und halte daran fest: “Besser kann man wohl kaum Intention einer Kollektion zeigen: Moodboard, Konzept, Kreation und Präsentation in einem. Schon geil.”

Schwester im Geiste.

Dienstag, 22. Februar 2011


credit: zeitmagazin

Erst seit dem Portrait im aktuellen ZEIT Magazin bin ich Fan von Anna dello Russo. Vorher war sie so da und irgendwie egal. Jetzt mag ich sie richtig gerne, sofern man als Leser nicht zu sehr beeinflusst ist von der Begeisterung Ilka Piepgras’, die die Italienerin für das Magazin in Mailand besuchte (und von Jürgen Teller fotografieren ließ).

Mein Gesicht ist nicht besonders sehenswert.
Die Leute sollen lieber auf meine Kleider achten.

Ann Demeulemeester

Freitag, 11. Februar 2011

Heute morgen hatte ich mal wieder die Idee, nach Antwerpen umzuziehen. Hin und wieder poppt dieser Gedanke in meinem Kopf auf. So alle drei Monate etwa einmal. Ich könnte in einem der schönen Stadthäuschen wohnen – die Mieten sind sehr moderat – an meiner Doktorarbeit schreiben mich an der Schönheit der Stadt freuen und jeden Tag bei Ann Demeulemeester im Laden abhängen. Nach Karlsruhe wäre es auch näher und ich könnte nebenbei Französisch lernen, wobei die Flamen eh  so fremdenfreundlich sind, dass viele tatsächlich Deutsch sprechen können und wenn nicht das, so meist ein sehr gutes Englisch. Ich würde mich stilistisch wunderbar ins Bild fügen. Antwerpen ist irgendwann einmal für mich gebaut worden. So fühlte es sich zumindest an, als ich vor zwei Jahren das erste Mal dort war.


credit: catwalking

juli fox unterwegs mit jessica weiß

Montag, 31. Januar 2011

Einer der besten Beiträge, die ich seit langem zum Thema Modeblogs von seiten des Journalismus gesehen habe. Gut recherchiert, gute Fragen, kritisch. Gute Arbeit von Juli Fox für Deutsche Welle TV.
Bester O-Ton: Filip Arickx von A.F. Vandevorst. “The Blogger opened the dialogue”.

Johann König

Montag, 31. Januar 2011


credit: Freunde von Freunden

Mit der Familie König verbindet mich seit Jahren ein unsichtbares Band. Eigentlich wollte ich meine Magisterarbeit über Kasper König schreiben, das wurde dann aber nichts, bzw. wurde erweitert auf seine alle sieben Jahre in Münster stattfindenden Skulptur.Projekte (vielleicht könnte ich die mal publizieren?). Bei Walther König kaufe ich am liebsten meine Bücher. In Leo König war ich mal ein bisschen verknallt (das ist lange her und vielleicht war es auch eher Neid!?) und Johann König war lange der Nachbar meiner nichtblutsverwandten Schwester in Mitte, bis sie an den Kollwitzplatz umzog. Die Kunst bleibt gern zusammen. Die Galerie Johann König lernte ich vor 5 Jahren kennen, da war sie noch recht neu. Jetzt plötzlich taucht er immer wieder auf, der Johann König. Nun auch bei Freunde von Freunden im Interview. Vielleicht doch ein Hinweis, mal wieder vorbeizugehen? Wenn auch nicht bei der Jürgen Teller Ausstellung, die ist nämlich schon vorbei… Vielleicht sogar noch zur Jürgen Teller Ausstellung, die nämlich bis zum 05. Februar verlängert wurde!

“der ganze zirkus”

Sonntag, 16. Januar 2011

Essen, Musik, Mode, es ist überall dasselbe Problem: Über etwas, das zuvorderst das Gefühl anspricht, angemessen zu sprechen oder zu schreiben, erweist sich häufig als Ding der Unmöglichkeit. Die Ansätze hierzu reichen von an die Tür der Überheblichkeit klopfender Verwissenschaftlichung (Jürgen Dollases FAZ-Gourmetkritiken mögen dafür als Beispiel herhalten) bis hin zum völligen Anspruchsverzicht (Immer: Die Plattenkritiken in der Vice, manchmal: Die in der Lodown). Mahret Kupka (30), Autorin aus Berlin, verfolgt für die Mode einen erfreulichen, weil sich ausgehenden.

Maximilian hat mir ein paar Fragen gestellt und ich habe geantwortet.