Archiv für die Kategorie „Internet“

into the future?

Mittwoch, 28. September 2011

Seit Tagen/Wochen/Monaten überlege ich, wie es mit fnart weitergehen könnte und ob überhaupt. Angesichts der großen Bloggerflucht (jüngstes Beispiel Jessie von LesMads), man kann es auch Generationswechsel nennen, und vor allem angesichts der Tatsache, dass sich Blogkonzept und Autoreinstellung mit den Jahren voneinander entfernen und vieles von dem, was man mal schrieb, nicht mehr so recht passen mag, stellt sich irgendwann die Frage… und nu? Ich bin einfach nicht mehr die, die fnart schreibt und macht es dann Sinn einfach weiterzuschreiben und das Blog in der Entwicklung mit sich zu ziehen oder ist es einfach irgendwann an der Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und einen neuen Weg zu gehen?  Mode, Kunst, Leben (zwangsläufig) bewegen mich weiterhin, aber eben ganz anders, als noch vor 5 1/2 Jahren, als ich dieses Blogprojekt startete. Zudem sind viele andere Themen hinzugekommen, Themen die das Leben schrieb und die das Leben beeinfluss(t)en. Diese in Blogform zu transformieren wäre eine neue Herausforderung. Irgendetwas anderes, eigenes, passenderes, was der Mahret, die ich heute bin entspricht.

Zusätzlich schwer (oder vielleicht gerade leicht?) machen es mir Erfahrungen, wie heute auf der Straße geschehen. “Bist Du nicht Mahret Kupka? (…) Ich lese Dein Blog. Mode interessiert mich zwar nicht so, aber mir gefällt besonders Deine Art, Gelesenes aufzuarbeiten…” (Danke, hat mich sehr gefreut!). Vielleicht ist es das eher!? Ich habe vor einiger Zeit eine Domain registriert, aus einer Laune heraus. Vielleicht ist die Zeit gekommen für eine Veränderung!?

)o(

Donnerstag, 8. September 2011

Ein neues Lieblingsblog zum Anschauen…
What the Moon Saw
.

Balsam.

Dienstag, 28. Juni 2011

Kann sich jeder auch selbst holen:

http://aleatorik.hfg-karlsruhe.de/tba-evite.php?name=Mahret

URL in Browserfenster kopieren und am Ende “Mahret” durch einen Namen der Wahl (am besten den eigenen) ersetzen und Seite immer wieder neu laden und freuen.
Teil des Diploms von Martin Borst.

without words…

Freitag, 11. März 2011

“Prinzipien der Unordnung” -
Vladimir Karaleev auf austrianfashion.net

Donnerstag, 10. März 2011

Während der Fashionweek im Januar traf ich Vladimir nach seiner ersten Show am Bebelplatz in seinem Atelier in der Leipziger Straße zum Interview für das austrianfashion.net für das ich ab sofort wieder regelmäßig aus Berlin berichten werde…

(…) Vor 10 Jahren kam er zum Studieren an die Spree. Nach seinem Modedesign-Abschluss an der Hochschule für Technik und Wirtschaft blieb er in der Stadt, bezog ein Atelier in Berlin-Mitte und blickt seitdem über Nähmaschine und Zeichentisch hinweg aus einer riesigen Fensterfront auf eine Paradewohnanlage des DDR-Sozialismus an der Leipziger Straße. Die Vorstellung eines Nachwuchsdesigners, ein geräumiges Atelier im Zentrum einer aufstrebenden Metropole beziehen zu können, ist jenseits von Berlin undenkbar. Zu unmöglich ist den meisten der Spagat zwischen eigener Kreativität und der Notwendigkeit für den Lebensunterhalt zu sorgen. Die vergleichsweise niedrigen Mieten in der deutschen Hauptstadt und geringe Lebenshaltungskosten machen es möglich. ()

Das Interview bildet den Auftakt einer Serie auf dem Wiener Modeportal, für die ich künftig ausgewählte Beliner Designer vorstellen werde.

ranking.

Sonntag, 6. Februar 2011

Da bloggt man mal wieder und landet flugs auf Platz 18 der meistverlinkten Modeblogs in Deutschland.
Berlinweit ist fnart.org auf Platz 61. Das ist sehr nett. Merci.
Die Quelle ist jeweils Wikio.

just spectacle.

Samstag, 5. Februar 2011

http://guydebord.com/
via mottodistribution.

Kein Tupperabend…

Sonntag, 30. Januar 2011

Jost hat sicher Recht, wenn er auf meine Facebookwall schreibt, dass “…realistisch betrachtet (…) aus der Berliner Modewoche keine international relevante Veranstaltung werden (kann), wenn sie zeitgleich mit der Männermode in Paris und den Verkäufen der Pre-Kollektionen aller größerer Designer läuft – sie müsste im Grunde genommen in ca. einer Woche stattfinden, damit internationale Presse/Einkäufer sich überlegen würden zu kommen.” Das verdeutlicht ja umso mehr das Positionierungsproblem der Berliner Modewoche. Um Tupperware geht es sicher nicht, da sind wir uns einig, nur aber um was sonst? Meines Erachtens nach klebt das Zelt zu sehr an der Bread&Butter, da wird Sportswear verkauft und sicher auch nicht schlecht, nur hat das, was bisher am Bebelplatz passiert ist, wenig mit Freizeitmode zu tun, sondern eher mit dem Versuch, eine irgendwie geartete “High Fashion” in Berlin zu etablieren und DAS funktioniert sicher nicht, wenn man das zeitgleich mit Paris über die Bühne laufen lässt. Es ist und bleibt ein Positionierungsproblem (mal abgesehen von den Geldern, die zusätzlich fließen müssten… doch das nur am Rande)! Wer auf die Idee kommt, man könnte Einkäufer und internationale Presse dazu bekommen, sich GEGEN die Pariser Männermodewoche und FÜR Berlin zu entscheiden, der ist mehr als naiv und beweist, dass er von den Funktionsweisen des Modezirkus’ keine Ahnung hat. Da ist scho a bisserl mehr taktisches Geschick gefragt, meine Herren (und Damen)…
Ich habe dazu mal ein bisschen was im FREITAG geschrieben.

facebook page. please like me!

Sonntag, 16. Januar 2011

und fnart.org hat nun auch eine facebook page.
die kann man “mögen” und dann wird man über neue artikel und anderes, worauf ich nicht gesondert auf dem blog hinweise und eingehe, informiert werden.
Und immer wieder fällt mir im Zusammenhang mit facebook der Essay von Zadie Smith Anfang September in der FAS ein. Den kann man auch mal lesen. Dennoch. Bitte “liken” und zugeben, dass facebook doch die uns liebste Zeittötungsmaschine ist und der ganz Quatsch rein gar nichts mit dem Versuch zu tun hat, Kontakt zu Freunden in Hintertupfingen zu halten, die uns sonst auch nicht die Bohne interessieren würden. Ja? Ja! Gut das wir das auch mal geklärt haben.

was hätte goethe dazu gesagt?

Freitag, 7. Januar 2011

Mode ist Teil des Identitätsfindungsprozesses und das zeigt sich auch in den Blogs

Im September des vergangenen Jahres telefonierte ich mit Stefanie Dörre, die neben ihrer Tätigkeit als stellvertretende Chefredakteurin des “tip” auch für das Goethe Institut schreibt. Sie arbeitete damals an einem Artikel der sich mit dem Boom der Modeblogs beschäftigt. I totally forgot about that. Natürlich ist besagter Artikel längst online. Die üblichen Verdächtigen und ein paar andere weniger Verdächtige kommen zu Wort um ein Phänomen zu beschreiben, das längst nicht mehr so phänomenal ist und langsam beginnt zum Mainstream zu werden. Goethe hätte vielleicht auch ein Blog gehabt, wahrscheinlich keines über Mode, but who knows…

Meinungsstark mitreden: der Boom der Modeblogs
Stefanie Dörre auf goethe.de