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	<title>leben mode kunst etc. &#187; Bücher</title>
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		<title>Berlin Catwalks</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 11:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

André Müller, der diesen April im Alter von 65 Jahren starb, sagte einmal folgendes über seine Art Interviews, von denen viele in der ZEIT erschienen sind, zu führen: &#8220;Ich habe in den anderen immer nur mich selbst vorgefunden, meine Not, meine Verzweiflung, mein Genuss am Absurden. Meine Interviews sind der durch die Anwesenheit wechselnder Partner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/07/Foto-am-10-07-2011-um-12.16.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4728" title="Foto am 10-07-2011 um 12.16" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/07/Foto-am-10-07-2011-um-12.16-e1310296093686.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/07/Foto-am-10-07-2011-um-12.18.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4729" title="Foto am 10-07-2011 um 12.18" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/07/Foto-am-10-07-2011-um-12.18-e1310296131303.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>André Müller, der diesen April im Alter von 65 Jahren starb, sagte einmal folgendes über seine Art Interviews, von denen viele in der ZEIT erschienen sind, zu führen: &#8220;Ich habe in den anderen immer nur mich selbst vorgefunden, meine Not, meine Verzweiflung, mein Genuss am Absurden. Meine Interviews sind der durch die Anwesenheit wechselnder Partner gestörte Versuch mit mir selbst zu sprechen.&#8221; Ob Natascha versucht hat durch mich mit sich selbst zu sprechen, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls hat sie mit mir gesprochen. <a href="http://fnart.org/2011/04/07/110407/">Die Fotos für das Interview</a> hat Julia gemacht. Das Cover des Buches ist gewöhnungsbedürftig. Aber &#8211; so weiß ich mittlerweile &#8211; daran hat der Autor gemeinhin wenig mitzubestimmen. Der Inhalt ist gut und irgendwie ist es ja auch schon wieder lustig, dies über ein Buch zu sagen, das sich mit Mode (in Berlin) befasst.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/394178417X/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=fart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=394178417X">Berlin Catwalks. Modische Abenteuer in der Hauptstadt</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=394178417X" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Natascha Binar und Katia Mossina<br />
Grebennikov, Juni 2011</p>
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		<title>&#8220;Du willst es doch auch!&#8221; -Pop und Pornografie bei Heidi Klum</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 14:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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credit: ProSieben
Am Wochenden schaute ich gemeinsam mit dem Mann die erste Folge der neuen Germany&#8217;s next Topmodel Staffel. Grundsätzlich ist das kein Programm, das ihn wirklich interessiert und dennoch schauten wir uns das an und aus &#8211; so mag man auf den ersten Blick meinen &#8211; völlig unterschiedlichen Hintergründen. Für mich ist es Unterhaltung, für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-09-um-15.37.31.png"><img class="alignnone size-full wp-image-4065" title="Bildschirmfoto 2011-03-09 um 15.37.31" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-09-um-15.37.31-e1299681503562.png" alt="" width="500" height="327" /></a><br />
<em>credit: ProSieben</em></p>
<p>Am Wochenden schaute ich gemeinsam mit dem Mann die erste Folge der neuen <a href="http://www.prosieben.de/tv/germanys-next-topmodel/">Germany&#8217;s next Topmodel</a> Staffel. Grundsätzlich ist das kein Programm, das ihn wirklich interessiert und dennoch schauten wir uns das an und aus &#8211; so mag man auf den ersten Blick meinen &#8211; völlig unterschiedlichen Hintergründen. Für mich ist es Unterhaltung, für ihn ist es Alltagspornografie und damit auch wieder irgendwie Unterhaltung, den &#8220;Fötzchen&#8221; dabei zuzusehen, wie sie es nicht bringen, wie sie über schmale Stege balancieren, auf Highheels einen Laufbandweltrekord brechen, sich einmal &#8220;ganz sexy&#8221; stylen sollen, sich im Großen und Ganzen zum Affen machen lassen von der Landesdomina Klum und ihren zwei schwulen Adjutanten. Es ist pures Schauspiel, Posse, Pop eine Gesellschaftsparodie und ich kann es nicht besser beschreiben, als es <a href="http://www.zeit.de/2011/10/Germanys-Top-Model">Marie Schmidt in der noch aktuellen ZEIT</a> tat, in der sie über eine Serie schrieb, die uns immer wieder aufs Neue die <em>wohlberechnete Erfüllung eines gut geölten Schemas</em> verheißt und damit nichts anderes tut, als &#8211; tata &#8211; die Pornografie,<em> die dafür einsteht, dass ein vergleichsweise begrenztes Spektrum menschlicher Vorfälle sich zuverlässig ereignet</em>.</p>
<p><span id="more-4027"></span></p>
<p>Vor 4 Jahren beschrieb Diedrich Diederichsen in <a href="http://www.textezurkunst.de/">Texte zur Kunst</a> die Verwandtschaft zwischen Pornografie und Pop-Musik, die sich problemlos auch auf das Phänomen GNTM übertragen lässt, folgendermaßen:  <em>Pornografie und Pop-Musik sind Cousins ersten Grades. Beide stammen aus der Verbindung kulturindustriell arbeitsteiliger Produktion und indexikaler Aufzeichnungstechnologie. Beide stellen Verbindung zu begehrten Spuren menschlicher Körper her</em>. An anderer Stelle: <em>In beiden Fällen ist die Indexikalität für die spezifische Erregung zuständig: den Authentizitätseffekt, das erwartete und dennoch nicht für möglich gehaltene Wiedererkennen des eigenen körperlichen Begehrens als und in etwas vermeintlich komplett Anderem, etwas technisch Übertragenem &#8211; ein Gefühl wie Liebe, aber von einer überwältigenden Schnelligkeit und Direktheit, die an jeder Verarbeitung vorbei das merkwürdige schale Glücksgefühl von Fans und Wichsern auslöst</em>.<br />
So trifft sich Donnerstag Abend die ganze Familie vor dem Fernseher, zum gemeinsamen Pornokonsum, denn was Heidi Klums Modelschau dem Porno näher als dem Pop bringt ist die Tatsache, <em>dass Pornografie ihre Objekte restlos verdinglicht und genau darüber die Möglichkeit der Verfügung über sie für die Rezipienten suggeriert</em> &#8211; so beschreibt es Diederichsen weiter unten in den TZK &#8211; und es ist genau das, was bei der Sendung passiert. Junge, schöne Frauen, die zusätzlich in ihrer Seinsart durch eingeblendet Untertiel wie &#8220;Ivon, 18, ist von der Schule geflogen&#8221; oder &#8220;Anne, 17, möchte gerne Biotechnologie studieren&#8221; erniedrigt werden, machen sich selbst und völlig freiwillig zu Objekten, an denen individueller Neid in Form von kollektiver Gehässigkeit ausgelebt werden darf, verkörpert in der Form Heidi Klums, die scheinbar (mal ganz abgesehen von der Gage) das schmerzvoll empfundene Ende ihrer Jugendlichkeit durch Erniedrigungen junger, potentieller Nachfolgerinnen zu kompensieren sucht. Ebenso wie in der Pornografie <em>wird die Person meist eher erniedrigt, verkleinert und vorgeführt. Die Arbeitsteilung von Pop und (Hetero-)Pornografie ist klassisch patriarchal: Pop-Musik handelt in der Regel von der Liebe zu Männern, Pornografie meist von der Verfügung über Frauen</em>.<br />
Dennoch gibt es geschlechtliche Unterschiede im Konsum. Während GNTM den Minderwertigkeitskomplex mancher Jungs und Männer in doppelter Weise auf familienfreundliche Art zu befriedigen vermag &#8211; die Mädchen sind einerseits passive Wesen, die man &#8220;penetrieren&#8221; kann wie man will, anderseits auch noch jung, unerfahren und schwächer &#8211; sehen die Sendung <em>besonders gerne kleine Mädchen, gerade noch vor der Pubertät. Vermutlich spüren sie darin die Wahrheit jener Regime, die ihnen in nächster Zukunft bevorstehen und die ihre Eltern noch tröstend zu verheimlichen versuchen</em>. In diesem Sinne: Alles Gute nachträglich zum Weltfrauentag und viel Spaß morgen bei Episode 2!</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p><em>Schmidt, Marie</em>: &#8220;Wir sehen nicht, dass Du es wirklich willst. Zum Start der neuen Staffel Germany&#8217;s Next Topmodel träumen wieder zahlreiche Mädchen vor den Fernsehern.&#8221; DIE ZEIT, 03.03.2011. Onlineversion <a href="http://www.zeit.de/2011/10/Germanys-Top-Model?page=1">hier</a>.<br />
<em>Diedrich, Diederichsen</em>: &#8220;Indie im Kampf mit dem Index. Über das Verhältnis von Pornografie und Popkultur.&#8221; In: <a href="http://www.textezurkunst.de/64/">Texte zur Kunst. Heft 64</a> &#8220;Porno&#8221;. Dezember 2006 (leider vergriffen)<br />
<em>Peter Redvoort</em>: &#8220;Pornos machen traurig&#8221;. Books on Demand. 2011. Zu bestellen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3842349580?ie=UTF8&amp;tag=fart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3842349580">hier</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3842349580" border="0" alt="" width="1" height="1" />.</p>
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		<title>Die Paradoxien der Mode #04</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 20:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden]]></category>
		<category><![CDATA[Elena Esposito]]></category>
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		<description><![CDATA[
Was ist Originialität? Wann ist ein Mensch authentisch, wann ist er ehrlich er selbst? Zunächst kann festgestellt werden, dass es im modernen Menschen einen Drang dorthin gibt, Antworten auf diese Fragen zu finden. Es ist geradezu abhängig von diesem Drang, so sieht es jedenfalls Pascal, den Elena Esposito in Kapitel 4 zitiert.
Während des Versuchs diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/02/Bildschirmfoto-2011-02-15-um-23.48.51.png"><img class="alignnone size-full wp-image-3679" title="Bildschirmfoto 2011-02-15 um 23.48.51" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/02/Bildschirmfoto-2011-02-15-um-23.48.51-e1297810182111.png" alt="" width="305" height="305" /></a></p>
<p>Was ist Originialität? Wann ist ein Mensch authentisch, wann ist er ehrlich er selbst? Zunächst kann festgestellt werden, dass es im modernen Menschen einen Drang dorthin gibt, Antworten auf diese Fragen zu finden. Es ist geradezu abhängig von diesem Drang, so sieht es jedenfalls Pascal, den Elena Esposito in Kapitel 4 zitiert.<br />
Während des Versuchs diese grundsätzlichen Fragen zu behandeln, stellt die Soziologin zunächst fest, dass es im Zusammenhang mit dem Originalitätsbegriff unterschiedliche Pradoxien gibt die einer genaueren Untersuchung bedürfen&#8230;</p>
<p><span id="more-3672"></span></p>
<p>Zum einen kann unter Originalität das &#8220;Fehlen von Einflüssen und Konditionierungen&#8221; verstanden werden. Dies führe, so Esposito, zu einer &#8220;Ablehnung von allem Vorangegangene.&#8221; Das was auf den ersten Blick sehr nett klingt, ist insofern höchst problematisch, weil, wenn in der Verminderung jeder Komplexität das Originäre zu finden sei, wäre dies schlichtweg nicht mehr wahrnehmbar, völlig unverständlich, da es &#8220;mit nichts verglichen werden könnte&#8221;, so Esposito.<br />
Zum anderen könne man auf das &#8220;Konzept der Spontaneität zurückgreifen und nur denjenigen als originell bezeichnen, der in der Lage ist, ohne Regeln vorzugehen, weil er &#8216;aus sich selbst heraus (schöpfet)&#8217;.&#8221; Hier liegt der Widerspruch zwischen dem &#8220;Anspruch, von der eigenen und fremden Beobachtung unabhängig &#8211; und somit spontan &#8211; zu sein, und der Notwendigkeit der Aufdeckung dieses Umstandes (&#8230;). Wie kann man etwas beobachtbar machen, das sich von Beobachtung nicht beeinflussen lässt?&#8221;<br />
Esposito weist noch auf ein drittes Paradoxon hin: &#8220;Das auf sich selbst bezogene Individuum entdeckt seine Einzigartigkeit und wertet diese auf und will nicht sein wie die anderen. Gleichzeitig entdeckt es aber, dass dies ebenso das Trachten des anderen ist; je mehr es seine Reflexionsabhängigkeit verfeinert, desto größer scheint ihm die Anzahl derer, die originell sein möchten.&#8221; Schließlich muss er erkennen, dass &#8220;das allgemeine Vorbild gerade die Distinktion des eigenen Selbst von allen anderen ist&#8221;, dass die &#8221;Andersartigkei nur im Vergleich zu den anderen erfasst und bestimmt wird, von denen, von denen man sich eben unterscheiden möchte.&#8221;<br />
Nach Offenlegung der Paradoxien stellen sich die Fragen, was diese gemeinsam haben, und was sich daraus für den Gegenstand der Originalität gewinnen lässt. Es handelt sich jeweils um Beispiele, bei denen &#8220;der Versuch, sich auf Einzigartigkeit zu beziehen, unvermeidlich auf andere verweist. Es handelt sich um Formen, die die &#8216;doppeldeutige&#8217; Natur der Kategorie des Individuums freilegen&#8221;, die in der Gegenüberstellung von Individuum und Gesellschaft ihre besonders problematische Form findet. &#8220;Das Individuum ist in dieser Sichtweise umso individueller, je weniger es sich auf die anderen bezieht.&#8221; Das Streben aller nach Abweichung &#8220;verwandelt das Streben aller nach Originalität&#8221; in eine Regel &#8211; nämlich &#8220;in die Regel mit dem höchsten Grad an Konformität.&#8221; Die Möglichkeit zur Durchbrechung des Kreislaufs sieht Esposito in der &#8220;Operationalisierung des blinden Flecks, die in Form einer &#8216;Konspiration des Schweigens&#8217; Ausdruck erhält, bei der man den Anspruch der Anderen nach Originalität unterstützt&#8221; (Vgl. zu den Funktionsweisen S. 84f.).</p>
<p>Weiterhin geht Esposito noch auf das Verhältnis von Fiktion und Authentizität ein. Das ist sehr spannend, aber für die Enwicklung einer modernen Vorstellung von Mode nicht so zentral, so dass ich weiter Interessierten Kapitel 4IV zum Selbststudium empfehle.</p>
<p>In Teil #05 wird es um den &#8220;Einbruch des Neuen&#8221; gehen.</p>
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		<title>Die Obsoleszenz der Dinge.</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 09:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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(Das Video ist leider nicht länger verfügbar)
Unter Obsoleszenz versteht man im übrigen die künstliche oder natürliche Veralterung eines Produkts. Die meisten der Produkte, die wir täglich nutzen sind per se nicht auf den ewigen Gebrauch angelegt. Viele funktionieren viel weniger lang als sie könnten. Das bekannteste Beispiel dafür ist die Glühbirne. Vorgestern lief auf arte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object id="playerArte" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="303" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="src" value="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?admin=false&amp;localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&amp;lang=de&amp;videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fkaufen%5Ffuer%5Fdie%5Fmuellhalde%2D3700234%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&amp;configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&amp;embed=true&amp;autoPlay=false" /><param name="name" value="playerArte" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="playerArte" type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="303" src="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?admin=false&amp;localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&amp;lang=de&amp;videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fkaufen%5Ffuer%5Fdie%5Fmuellhalde%2D3700234%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&amp;configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&amp;embed=true&amp;autoPlay=false" name="playerArte" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>(Das Video ist leider nicht länger verfügbar)</em></p>
<p>Unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz">Obsoleszenz</a> versteht man im übrigen die künstliche oder natürliche Veralterung eines Produkts. Die meisten der Produkte, die wir täglich nutzen sind per se nicht auf den ewigen Gebrauch angelegt. Viele funktionieren viel weniger lang als sie könnten. Das bekannteste Beispiel dafür ist die Glühbirne. Vorgestern lief auf <a href="http://www.arte.tv/de/3714270.html">arte</a> im Abendprogramm eine Dokumentation, die sich mit der Obsoleszenz der Dinge beschäftigt und darüber aufklärte, dass diese, war sie einmal als Motor der Wirtschaft gedacht, in Zeiten knapper werdender natürlicher Ressourcen immer unzeitgemäßer wird. Warum geht ein Drucker nach einer bestimmten Anzahl gedruckter Blätter kaputt, warum kaufen wir dann einen neuen und lassen den alten nicht reparieren? Warum denken wir, immer etwas Neueres, Besseres, Tolleres haben zu müssen?</p>
<p><span id="more-3712"></span></p>
<p>Es gibt viele Theorien, die das zu erklären versuchen, mit klugem Menschenverstand haben diese angesichts unserer Ressourcenlage immer weniger zu tun. Was nützt es mir, meine &#8220;Individualität&#8221; durch das neueste iPhone auszudrücken, wenn es möglicherweise bald keine Welt mehr gibt, in der ich es überhaupt nutzen könnte?<br />
Ich erinnere mich an einen Satz, den ich früher mal im Zusammenhang mit H&amp;M gebrauchte: &#8220;Ist doch toll, dass die Sachen so billig sind. Und dass sie nicht so lange halten ist auch toll, dann muss ich mir ja neue kaufen und das muss ich ja eh, weil die nach einem halben Jahr wieder out sind.&#8221; Die Konsummaschinerie in meinem Kopf lief wie geschmiert. Es geht heute aber nicht darum, schnell wieder zurückzurudern hin zu einer Zeit, in der noch alles rosig schien. Vielmehr geht es darum, neue Denkrichtungen auszubilden. Mit dem <a href="http://www.braungart.com/">Cradle-to-Cradle Prinzip</a> wird bereits seit einer Weile etwas Mögliches gedachte. Ich habe Prof. Dr. Michael Braungart vor einem Jahr in Hamburg <a href="http://www.youtube.com/watch?v=imCboFyIXTk">zum Interview getroffen</a>. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serge_Latouche">Serge Latouche</a> geht sogar noch einen Schritt weiter, indem er die Wachstumsrücknahme fordert.</p>
<p>Mit der &#8220;Mode&#8221; stehen diese Forderungen viel weniger im Widerspruch als es auf den ersten Blick scheint. Zwar gilt es diese als geschlossenes operatives System zu betrachten. Dennoch steht sie in wechselseitigem Austausch mit dem System Wirtschaft. D.h. sobald sich unser Konsumdenken ändert, würden sich auch die Modezyklen entsprechend anpassen. So könnte beispielsweise Divergenz nicht über den Erwerb des Neuen geschaffen werden, sondern über den Erwerb des andern oder gar über Erwerbsverzicht und Nutzung des Gegebenen. Der Erfolg von <a href="http://www.manufactum.de/">Manufaktum</a> zielt in diese Richtung. Die &#8220;guten Dinge&#8221;, die sich durch ihre Langlebigkeit auszeichnen (die <a href="http://www.faz.net/s/RubBEFA4EA6A59441D98AC2EC17C392932A/Doc~E6B67BD81E5DE412F8C7CD2A46E79F0EC~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> schrieb darüber). Warum sollte ich auch austauschen wollen, was mit jahrelang treue Dienste erweist?</p>
<p>Daniel Miller hat 2008 in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/074564404X?ie=UTF8&amp;tag=fart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=074564404X">The Comfort of Things</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=074564404X" border="0" alt="" width="1" height="1" /> seine Feldstudien in einer Londoner Straße zusammengefasst. Letztes Jahr ist es teilweise <a href="http://www.amazon.de/gp/product/351812613X?ie=UTF8&amp;tag=fart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=351812613X">in Deutscher Übersetzung</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=351812613X" border="0" alt="" width="1" height="1" /> erschienen (kürzlich in der <a href="http://www.zeit.de/2011/07/L-S-Miller">ZEIT</a> vorgestellt). Seine Hauptthese ist, dass Menschen, die gute Verhältnisse zu ihren Dingen haben, viel besser dazu in der Lage sind gute zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen. Er verherrlicht dadurch nicht den unkontrollierten Konsum, sondern lobt den kritischen Konsum, nämlich den, der mit den Bedürfnissen des jeweiligen Konsumenten harmoniert. Und was man braucht muss freilich jeder selbst wissen. Es geht also viel mehr darum, den eigenen Wert der Dinge herauszufinden und wertzuschätzen. Denn wenn ein Drucker nicht nur ein Drucker ist, sondern ein treuer Begleiter, dann lasse ich ihn auch reparieren, wenn er den Geist aufgibt. Seltsamerweise ist es besonders Apple &#8211; die zunächst in der Dokumentation nicht so gut weggkommen &#8211; die es ihren Konsumenten ermöglichen, emotionale Bindungen zu ihren Produkten aufzubauen. Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich meine Appleprodukte liebe. Ich liebe mein MacBook Pro, ich pflege es, ich bin traurig, wenn das Display meines iPhones einen Sprung hat. Ich möchte, dass es meinen Appleprodukten gut geht, denn wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch mir gut. Dass ich durch meine Fähigkeit emotionale Bindungen zu meinen Produkten aufzubauen ein besserer Mensch bin, bleibt zu untersuchen&#8230;</p>
<p>Es ist die Wertschätzung, die mit der Obsoleszenz der Dinge flötengegangen ist. Aber um Dinge überhaupt wertschätzen zu können muss man deren Wert kennen. Und dieser geht meist über den persönlich empfundenen hinaus. Wenn ein Flug über den Atlantik beispielsweise wirklich kosten würde, was er kostet, wenn man also den ganzen Rattenschwanz zahlen müsste, der es überhaupt erst möglich macht, dass ich einen Platz in einem Flieger besetzen kann, dann würden wir alle keinen Fuß mehr vor die Türen setzen. Die Werbung gaukelt uns vor, wie toller, besser und umweltschonender unsere Autos werden und ja, das ist alles nicht falsch, nur ist es viel weniger richtig, als es sein KÖNNTE. Und das ist das Problem, welches in der Dokumentation anhand von der Nylonstrumpfproduktion klar verdeutlicht wird. Es geht also nicht darum, nicht mehr zu fliegen oder kein Auto mehr zu fahren, sondern das einzufordern, was dank Forschung theoretisch schon längst möglich ist, aus aktuellen wirtschaftlichen Interessen allerdings kaum gefördert wird. Der Spatz in der Hand ist vielen noch lieber als die Taube auf dem Dach. Nur leider findet der Spatz bald keinen Baum mehr, auf dem er ein Nest bauen kann und keinen Wurm mehr, den er an seine Küken verfüttern könnte.</p>
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		<title>Die Paradoxien der Mode #03</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 18:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Elena Esposito]]></category>
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In Teil 01 und 02 habe ich die Kapitel 1 &#8211; 3 aus Elena Espositos &#8220;Paradoxien der Mode&#8221; zusammengefasst. Im ersten Teil,  beschrieb ich die Zielsetzung Espositos, die Mode als exemplarisches Phänomen der Moderne zu analysieren. In ihren Paradoxien, die in ihrer jeweiligen Instabilität doch gemeinsam eine gewisse Stabilitität zu erzeugen vermögen, sieht Esposito ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/02/Foto-am-15-02-2011-um-17.13.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3649" title="Foto am 15-02-2011 um 17.13" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/02/Foto-am-15-02-2011-um-17.13-e1297788658632.jpg" alt="" width="350" height="263" /></a></p>
<p>In Teil 01 und 02 habe ich die Kapitel 1 &#8211; 3 aus Elena Espositos &#8220;Paradoxien der Mode&#8221; zusammengefasst. Im <a href="http://fnart.org/2011/02/08/paradoxien-der-mode-elena-esposito/">ersten Teil</a>,  beschrieb ich die Zielsetzung Espositos, die Mode als exemplarisches Phänomen der Moderne zu analysieren. In ihren Paradoxien, die in ihrer jeweiligen Instabilität doch gemeinsam eine gewisse Stabilitität zu erzeugen vermögen, sieht Esposito ein für weitere Phänomene der Moderne beispielhaftes Konglomerat.<br />
In <a href="http://fnart.org/2011/02/10/die-paradoxien-der-mode-02/#more-3509">Teil 2</a> ging es darum zu zeigen, wie es im 17. Jahrhundert, zur Zeit des Barock, erstmals zu einer Aufspaltung der klassischen Inhärenz von Schein und Sein kam, welches auf ein Aufbrechen der<em> einen</em> klassischen Ordnung der Welt zurückzuführen ist. Diese Aufspaltung stellt die Grundlage für ein modernes Kontingenzverständnis dar, demzufolge es nicht <em>die</em> eine Ordnung gibt, sondern unendliche viele Ordnungen, die jeweils von Wissen und Zeitpunkt sowie vom Subjekt der Aussage abhängen. Ein Schein führt demnach nicht automatisch auf ein bestimmtes, gegebens Sein zurück, sondern ist in seinen Ausprägungen ebenso vielfältig wie die Seinsformen, auf das es jeweils verweist&#8230;<em><br />
</em></p>
<p><span id="more-3647"></span></p>
<p>Die Geburt des Individualität verortet Elena Esposito in die Zeit der Renaissance, eine Zeit, zu der einhergehend mit gesellschaftlichen Umstrukturierungen zunehmend spezifische Kompetenzen gefragt waren. Bestimmte sich zuvor die Individualität aus einer Schichtzugehörigkeit, konnte sich diese nun durch gewisse gesellschaftlich notwendige Fertigkeiten konstituieren: &#8220;Eleganz und Annehmlichkeit des Benehmens wurden zwar bewundert, in den Bereichen der Wirtschaft und der Politik, in denen eher spezifische Kompetenzen gefragt waren, die nicht auf natürliche Weise durch einfache Sozialisation erlangt werden konnten, sondern eigens erlernt werden mussten, waren sie aber keine Garanten des Erfolgs mehr.&#8221;<br />
Die erforderlichen Kompetenzen verlangten nach einer gezielten Erziehung. Mit dieser Tatsache ging die Feststellung einher, dass nicht jeder alles gleich gut konnte, das &#8220;nichts dem Menschen weniger gleicht als ein Mensch.&#8221; War Individualität &#8220;zuvor nur von der Natur abhängig (&#8230;) erfordert sie nun eigens die gezielze Aktivierung einer Reihe von Prozessen, die der natürlichen Entwicklung in jeglicher Form entgegenstanden.&#8221; Man wurde sich einer völlig neuen Problematik gewahr, die von der &#8220;Beziehung von Allgemeinem und Besonderem&#8221;, die es in der Form zuvor nicht gegeben hatte. &#8220;Während man zuvor das Andere auf das Gleiche, das Besondere auf das Allgemeine zurückzuführen pflegte, beginnt man im 17. Jahrhundert Andersartigkeit als solche zu markieren und, wenn überhaupt, das verbleibende Allgemeine darauf zurückzuführen (&#8230;). Die Einzigartigkeit und Unvergleichbarkeit des Individuums, die zuvor lediglich als zufälliges Beiwerk betrachtet wurden, erhalten nun einen Wert an sich (&#8230;). Das Individuum ist nicht nur als Held oder als exemplarischer Einzelfall von Interesse, sondern es wird jetzt in Anbetracht seiner Normalität zum Gegenstand der Aufmerksamkeit &#8211; da es die Normalität ist, die es mit anderen gemeinsam hat.&#8221;<br />
Mit Auflösen der einen grundlegenden Ordnung zieht sich das Individuum seine Stabilität künftig aus der Selbstbeobachtung (und dem Beobachten der eigenen Beobachtung) und dem Schaffen einer eigenen Ordnung, die es aus einer gelegentlichen Zurückbindung an eine &#8220;je spezifische Perspektive gewinnt (&#8230;). Dabei erhält die Welt nur für den Beobachter eine Form von Ordnung, der sich dessen auch bewusst ist, der sich also selbst als Beobachter beobachtet. Den verlorenen Standort, von dem das Getümmel der Erscheinungen bewertet werden kann, findet man, indem man sich sich selbst zuwendet.&#8221;<br />
Es ist aber irrig zu glauben, dass durch die Selbstzuwendung <em>eine</em> Identität erkannt werden könnte. &#8220;Das Selbst, das sich beobachtet, entdeckt nicht Identität, sondern die als solche legitimierte Idiosynkrasie &#8211; die Bedingung dafür, dass jeder sich von den anderen unterscheidet und sich mit diesem Unterschied identifiziert.&#8221; Identität wird also erlangt über die Zugeständnis der Einzigartikeit der anderen. &#8220;Jeder muss Einzigartigkeit auch den anderen zugestehen und fordert für sich die Anerkennung eigener Identität.&#8221; Das heißt aber auch, dass es prinzipiell so viele Identitäten gibt, wie es andere gibt, die einem eine solche zugestehen. &#8220;Das Problem besteht (&#8230;) darin, dass die Reflexion eine neue Form eines Anhaltspunktes zur Verfügung stellt, gleichzeitig aber keine generalisierbare Perspektive ermöglicht. Man erhält nicht eine Identität, sondern eine Vielzahl verschiedener Identitäten, von der man nur die Unberechenbarkeit (&#8230;) erwarten kann.&#8221;</p>
<p>Wie das Individuum für sich selbst Authentizität schafft, werde ich in Teil #04 erläutern.</p>
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		<title>Stilbibel.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 08:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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Letztes Jahr ist eines der Standardwerke des subkulturellen Stils von PYMCA neuaufgelegt worden. Als absolute Befürworterin des 90s Revivals empfehle ich jedem der sich ebenso freut wie ich, die Lektüre Ted Polhemus&#8216; Street Style zur Inspiration. Zudem kann es auch nie schaden, in welchem Bedeutungszusammenhang bestimmte Stilmerkmale stehen. In den 90ern, in denen fröhlich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="311" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/W0-MqGL1B4E?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="311" src="http://www.youtube.com/v/W0-MqGL1B4E?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Letztes Jahr ist eines der Standardwerke des subkulturellen Stils von <a href="http://www.pymca.com/">PYMCA</a> neuaufgelegt worden. Als absolute Befürworterin des 90s Revivals empfehle ich jedem der sich ebenso freut wie ich, die Lektüre <a href="http://www.tedpolhemus.com/main_homepage461.html">Ted Polhemus</a>&#8216; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0956278817?ie=UTF8&amp;tag=fart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0956278817">Street Style</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0956278817" border="0" alt="" width="1" height="1" /> zur Inspiration. Zudem kann es auch nie schaden, in welchem Bedeutungszusammenhang bestimmte Stilmerkmale stehen. In den 90ern, in denen fröhlich in der subkulturellen Kiste gewühlt wurde, ist einiges über Bord gegangen. So hält sich beispielsweise bis heute wacker der Vorwurf, Skins seien per se Anhänger rechtsradikalen Gedankenguts (gewesen).<br />
Und wer dann noch mehr lesen will, der kann das dann bei Dick Hebdige tun. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0415039495?ie=UTF8&amp;tag=fart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0415039495">Subculture: The Meaning of Style</a> ist freundlicherweise mal im Auftrag Diedrich Diederichsens ins Deutsche übersetzt worden und <a href="http://www.ethnomusicscape.de/clabalitpdf/hebdige.pdf">als pdf online verfügbar</a>.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Ffnart.org%2F2011%2F02%2F15%2Fstilbibel%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Die Paradoxien der Mode #02</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 12:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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Der Begriff der Kontingenz beschreibt, einfach gesagt, eine Fülle an Möglichkeiten. Je mehr es davon gibt, desto schwieriger ist es, ein stabiles Weltbild zu gestalten. Keine Aussage kann als eindeutig wahr oder unwahr, unabhängig von Wissen und Zeitpunkt sowie vom Subjekt der Aussage angesehen werde. Im klassischen Zeitalter gab es diese Probleme nicht. Da gabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/02/Bildschirmfoto-2011-02-10-um-13.38.53.png"><img class="alignnone size-full wp-image-3520" title="Bildschirmfoto 2011-02-10 um 13.38.53" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/02/Bildschirmfoto-2011-02-10-um-13.38.53.png" alt="" width="329" height="279" /></a></p>
<p>Der Begriff der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontingenz_%28Soziologie%29">Kontingenz</a> beschreibt, einfach gesagt, eine Fülle an Möglichkeiten. Je mehr es davon gibt, desto schwieriger ist es, ein stabiles Weltbild zu gestalten. Keine Aussage kann als eindeutig wahr oder unwahr, unabhängig von Wissen und Zeitpunkt sowie vom Subjekt der Aussage angesehen werde. Im klassischen Zeitalter gab es diese Probleme nicht. Da gabe es <em>eine</em> gottgegebene Wahrheit und somit keine im heutigen Sinne verstandene Kontingenz. Die Art und Weise etwas zu tun oder zu sein bezog sich nur auf sekundäre, veränderbare Eigenschaften, veränderbar hin zu den dauerhaften, allgemein anerkannten Eigenschaften. Mit anderen Worten: Ein Ding konnte zwar eine von der Allgemeinheit abweichende Eigenschaft aufweisen, diese wurde ihm aber nicht als primär zugestanden, sondern als prinzipiell veränderbar, hin zu einer gegebenen Ordnung der Dinge. Der Schein verwies zwar auf ein Sein, aber eben auf ein allgemeines und nicht auf ein originäres.</p>
<p><span id="more-3509"></span></p>
<p>Eine Mode, wie wir sie heute verstehen, hatte demnach keine Funktion. Jemand der sich z.B. sonderbar kleidete wich von einer Norm ab, galt als &#8220;verrückt&#8221; und weniger als individuell, als abgewichen von der Ordnung der Dinge. Er drückte damit eher eine Ablehnung des Gegebenen aus, als eine Individualität, eine eigene Meinung, die es zu dieser Zeit schlichtweg als solche nicht gegeben hat.<br />
Das begann sich, so versucht Elena Esposito nachzuweisen, im 17. Jahrhundert zu ändern: &#8220;Damit sich der für die Mode typische, anspruchsvolle (und normative) Umgang mit dem Schein herauskritallisieren konnte, musste zur Markierung und Beschleunigung des Bruchs mit der Rhetorik und der klassischen Semantik vermutlich eine Epoche unkontrollierter Verselbständigung des Scheins durchlaufen werden.&#8221; Diese Epoche sieht Esposito im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barock">Barock</a>, &#8220;die den Übergang zu der für die Moderne charakteristischen Normalisierungen von Kontingenz &#8211; auf der zeitlichen und sozialen Ebene &#8211; ermöglicht hat.&#8221;<br />
Das Hauptmerkmal des Barock ist, Esposito zufolge, &#8220;eine Art Trunkenheit (&#8230;) in Anbetracht der neuen, sich aus dem Auseinanderbrechen der klassischen Beziehung von Schein und Sein ergebenden Freiheit.&#8221; Dies führte zu einem &#8220;wilden Experimentieren mit den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten reinen Scheins&#8221;, das Espositio auch mit einem &#8220;tragischen Bewusstsein von dem Verlust eines festen Anhaltspunktes&#8221; in Beziehung setzt. Plötzlich gab es keine verlässliche Ordnung mehr, aber auch noch keine Wege, eine neue Form der Ordnung zu schaffen. Man befand sich in einem Zustand des &#8220;anything goes&#8221; und so sah das dann auch aus. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499550504?ie=UTF8&amp;tag=fart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499550504">Gustav René Hocke</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3499550504" border="0" alt="" width="1" height="1" />spricht 1957 von einer &#8220;Ornamentalen Epidemie&#8221;, einem &#8220;verrückten Spiel mit Formen, bei dem alles mit allem verglichen und assoziiert werden kann.&#8221;<br />
Espositio verbindet diese &#8220;ornamentale Epidemie&#8221; mit einer &#8220;epidemischen Paradoxie&#8221;, die sie mit der Bevorzugung von Rätseln und Paradoxien im Barock in Beziehung setzt. Diese dienten dazu, die &#8220;Autonomie des Verstandes und der Phantasie gegenüber einer Entsprechung mit der Realität zu manifestieren.&#8221; (Vgl. dazu auch die Liebe des Barock zur Maskerade, S. 57ff.)<br />
Allerdings hatte man sich im Barock von einer Inhärenz von Sein und Schein noch nicht verabschiedet. Man glaubte, dass &#8220;das Spiel der Erscheinungen (&#8230;) die wahre Natur von Menschen und Dingen erst konstituiert.&#8221; Die Vorstellung also, von einem origniären Sein blieb weitestgehend bestehen. Nur bestand diese nicht länger in einer naturgegebenen, sondern in einer &#8220;Folge von Erscheinungen&#8221;. Hier findet sich das, was heute eine der Paradoxien der Mode ausmacht, nämlich &#8220;dass nichts von Beständigkeit ist außer die in ihrem eigenen Wandel dauerhafte Unbeständigkeit&#8221;, eine Unbeständigkeit, die vor allem auch eine &#8220;anthropoligische Konstante&#8221; darstellt, &#8220;durch die der Mensch permanent vom Zufall geschüttelt und unfähig wird, in sich selbst eine stabilde Identität zu finden.&#8221;<br />
Mit der Abwendung von der Natur als stabilitätsgebende Instanz, geht auch eine Abwendung von der Nachahmung als höchste Form der Kunst einher: &#8220;Die Gleichförmigkeit der Natur wird ersetzt durch die Mannigfaltigkeit des Verstandes des Einzelnen.&#8221; Der Künstler soll nicht länger &#8220;nach der Reproduktion bekannter Formen trachten, sondern danach, Neues zu schaffen.&#8221; Als <em>neu</em> gilt dabei jenes, das &#8220;Staunen und Verwunderung auslöst&#8221; und das war zur Zeit des Barock vor allem eine &#8220;bis zum äußersten getriebene Bevorzugung der Künstlichkeit&#8221; (Vgl. S. 62f.). Dabei kommt dieser Künstlichkeit eine bedeutende erneuernde Funktion zu: &#8220;Über den Begriff der Künstlichkeit wird die Stabilität der Welt durch die Teilnahme von Beobachtern ersetzt, und das heißt, dass die allmähliche ins Wanken geratenen Exklusivität des Verweises auf die Sachdimension durch den Verweis auf die Sozialdimension überlagert wird.&#8221; D.h., dass es jetzt nicht länger mehr <em>die</em> gottgegebene Ordnung gibt, nach der sich alle richten, sondern dass jeder im Akt des Beobachtens an der Schaffung einer neuen Ordnung teilhat.<br />
Zu dem, was wir heute unter <em>Mode</em> verstehen, gelangt der Barock allerdings noch nicht. Es ist eine Übergangszeit, &#8220;in der die Lösungen, die für die Moderne charakteristisch sein werden, noch nicht zur Verfügung stehen&#8221;. Kontingenz wurde zwar kundgetan, aber nicht akzeptiert, sondern als &#8220;eine Form von Pathologie betrachtet (&#8230;). Kontingenz wird autonom, aber nicht unabhängig, und von kosmischen Verweisen kann nicht abgesehen werden.&#8221; Hierhin besteht der große Widerspruch des 17. Jahrhunderts: &#8220;Es wird die Auflösung der Ordnung vorgeführt, um zugleich das nostalgische Verlangen nach derselben Ordnung wachzurufen. (&#8230;) Abweichung wird unter der Bedingung zugelassen, dass keine Verwirrung gestiftet und die Ordnung nicht gestört wird.&#8221;</p>
<p>Elena Esposito. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518583905?ie=UTF8&amp;tag=fart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3518583905">Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3518583905" border="0" alt="" width="1" height="1" />.<br />
S. 52 &#8211; 69<br />
Bald folgt #03.<br />
#01 kann <a href="http://fnart.org/2011/02/08/paradoxien-der-mode-elena-esposito/">hier</a> gelesen werden.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Ffnart.org%2F2011%2F02%2F10%2Fdie-paradoxien-der-mode-02%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>just spectacle.</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 10:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Guy Debord]]></category>
		<category><![CDATA[Institute of Social Hypocrisy]]></category>
		<category><![CDATA[Motto]]></category>
		<category><![CDATA[Spektakel]]></category>

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		<description><![CDATA[
http://guydebord.com/
via mottodistribution.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/02/guydebord.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3399" title="guydebord" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/02/guydebord-e1296900372477.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://guydebord.com/">http://guydebord.com/</a><br />
via <a href="http://www.mottodistribution.com/site/?p=11575">mottodistribution</a>.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Ffnart.org%2F2011%2F02%2F05%2Fjust-spectacle%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Mythos der Gegenkultur #01</title>
		<link>http://fnart.org/2011/01/21/mythos-der-gegenkultur-01/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 01:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumrebellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Cobain]]></category>
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		<category><![CDATA[Rolling Stone]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und so stehe ich am Bebelplatz für meine Platzkarte an und lese Konsumrebellen, während die Fashionistas auf ihren iPhones herumtippen. Und es funktioniert einfach nicht. Irgendwo geht auf halber Strecke die Identität verloren und wir jagen uns bei Gelegenheit eine Schrotkugel in den Kopf.
Der Gedanke der Gegenkultur beruht auf einer falschen Gesellschaftstheorie, heißt es. &#8220;Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/01/rs.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3181" title="rs" src="http://fnart.org/wp-content/uploads/2011/01/rs.jpg" alt="" width="500" height="343" /></a></p>
<p>Und so stehe ich am Bebelplatz für meine Platzkarte an und lese <a href="http://www.amazon.de/Konsumrebellen-Mythos-Gegenkultur-Joseph-Heath/dp/3936252203/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1295572003&amp;sr=8-1">Konsumrebellen</a>, während die Fashionistas auf ihren iPhones herumtippen. Und es funktioniert einfach nicht. Irgendwo geht auf halber Strecke die Identität verloren und wir jagen uns bei Gelegenheit eine Schrotkugel in den Kopf.</p>
<p>Der Gedanke der Gegenkultur beruht auf einer falschen Gesellschaftstheorie, heißt es. &#8220;Wir leben nicht in der Matrix, und wir leben nicht im Spektakel. Die Welt, in der wir leben, ist viel unspektakulärer. Sie besteht aus Milliarden von Menschen, die jeweils einem mehr oder minder plausiblen Begriff des Guten folgen, die miteinander zu kooperieren versuchen und dies mehr oder weniger erfolgreich tun. Es gibt kein übergreifendes System, das alles integriert. Die Kultur lässt sich nicht unterlaufen, weil es &#8220;die Kultur&#8221; oder &#8220;das System&#8221; gar nicht gibt. Es gibt nur eine Fülle von gesellschaftlichen Institutionen, bunt zusammengewürfelt, um die Vorteile und Lasten gesellschaftlicher Kooperation aufzuteilen (&#8230;).&#8221;<br />
Es ist also alles einfach ganz undramatisch und im Extremfall jeder seine eigene &#8220;gesellschaftliche Institution&#8221;. Irgendwie auch furchtbar langweilig, wenn die Rebellion sich in Schall und Rauch auflöst und Lady Gaga über Kurt Cobain siegt.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Ffnart.org%2F2011%2F01%2F21%2Fmythos-der-gegenkultur-01%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>state of mind #01</title>
		<link>http://fnart.org/2011/01/01/state-of-mind/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 15:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Drei]]></category>
		<category><![CDATA[Kanye West]]></category>
		<category><![CDATA[Malte Welding]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Tykwer]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dad cracked a joke, all the kids laugh
But I couldn&#8217;t hear them all the way in first class
Chased the good life my whole life long
Look back on my life and my life gone
Where did I go wrong?
Die Welt ist gespalten. Welche Neuigkeit zum neuen Jahr! Während die einen über ihre Elternschaft jammern (und sich dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4578366&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4578366&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Dad cracked a joke, all the kids laugh<br />
But I couldn&#8217;t hear them all the way in first class<br />
Chased the good life my whole life long<br />
Look back on my life and my life gone<br />
Where did I go wrong?</p>
<p>Die Welt ist gespalten. Welche Neuigkeit zum neuen Jahr! Während die einen <a href="http://www.zeit.de/2010/51/Moderne-Eltern">über ihre Elternschaft jammern</a> (und sich dafür von anderen Eltern kritisieren lassen) beklagen sich die anderen über ihre Entscheidung zum Ich, <a href="http://fnart.org/2010/11/12/ill-try-anything-once/">Johnny Marco</a> z.B. oder auch Kanye West (s.o.). Wie man es auch macht&#8230;</p>
<p><a href="http://malte-welding.com/">Malte Welding</a> schrieb kürzlich (neben einem <a href="http://www.amazon.de/Frauen-M%C3%A4nner-passen-nicht-zusammen/dp/3492264018/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1293893320&amp;sr=1-1">Buch</a>) im Freitag über den <a href="http://www.freitag.de/kultur/1051-community-spalte">Facebook-Narzissmus</a> und seine Auswirkungen auf unsere Arten des Beziehungsführens: &#8220;Kaum steht der Fick vor’m Bett gehen die Mädchen von heute vor Schreck auf Facebook&#8221;&#8230; It may be over, das Märchen von der trauten Zweisamkeit. Aber ist das wirklich so schlimm? Ich habe <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,735716,00.html">Tom Tykwers jüngsten Film</a> noch nicht gesehen. Aber geht es nicht eben darum?</p>
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