ich habe bisher versucht, es nicht ganz so fatalistisch zu sehen.
Am 19.08. eröffnet um 19.30 Uhr in der Commerzbank Lobby am Frankfurter Kaiserplatz — spontan vielleicht nicht unbedingt der Ort, den man sich für seine Arbeiten wünscht — die Ausstellung Love kills (pdf) von Florian Heinke, den ich vor Jahren bei einem Rundgang an der Städelschule kennenlernte und der seitdem irgendwie nie aus meinem Orbit verschwunden ist. Vielen vielleicht zu poppig, zu direkt, als “Kunst”, mir nicht.
Ausstellungsansicht „fast forward 2. The Power of Motion“. (mit Werken von Jesper Just (li.) und Rodney Graham). Foto: ONUK
Während die Kunstkaravane im ICE von Berlin nach Basel weiterfuhr (die 6. Berlin Biennale wurde ja gerade eröffnet), stieg ich mehr oder minder spontan aus, am Donnerstag in Karlsruhe, um der Eröffnung der Fast Forward II Ausstellung, die Werke aus der Medienkunstsammlung der Münchner Sammlerin Ingvild Goetz zeigt, beizuwohnen. Vielmehr schaute ich mir alles in Ruhe vorher an, bevor alle andern kamen, denn als alle anderen kamen schaute ich Fußball, trank Alkohol oder hatte Sex. Jedenfalls tat ich irgendetwas, das gemeinhin erheiternder ist, als auf einem Kunstevent herumzustehen.
Marina Abramovic ist ja gerade ziemlich gehyped. Erst diese Geschichte im Moma (oder auch hier), dann taucht sie in Givenchy am Arm von Ricardo Tisci auf der Finissage ihrer Ausstellung auf und die Modewelt ist aus dem Häuschen, so dass sogar Les Mads darüber berichtet. Gut schaut sie ja auch noch aus und ist irgendwie herrlich radikal. Herrlich radikal dann auch der Harnisch, den Zana jüngst entwarf in Anlehnung an Abramovic Performance “Lips Of Thomas” (1975).
Zana wurde übrigens mit ihren Lederaccessoires kürzlich auf Coolhunting vorgestellt…
Robert Polidoris legendäre Dokumentation der aufwendigen Restaurierungsarbeiten des Versailler Schlosses in den 1980er Jahren wird nun in der Berliner Galerie Camera Work um zuvor nie ausgestellte Arbeiten ergänzt.
ROBERT POLIDORI
8. Mai – 26. Juni 2010
Galerie CAMERA WORK
Contemporary Photography and Vintage Masterworks
Kantstraße 149 . 10623 Berlin www.camerawork.de
PRODUCTION COMMITMENTS PREVENT ME FROM BEING ABLE TO BE WITH MY FAVORITE PERSON IN BERLIN, ANGELIKA TASCHEN, IN WELCOMING EVERYONE TO THIS EXHIBIT, BUT MY BETTER HALF, THE HUN IS THERE IN MY STEAD. INDEED, HUN IS THE ONE WHO MAKES THE FURNITURE BREATHE. WITHOUT HER CONSTANT CULTIVATION AND EDITING, THE FURNITURE JUST WOULDN´T HAPPEN: PLEASE ENJOY THE FURNITURE AS I KNOW YOU´LL ENJOY THE HUN…….
RICK OWENS
Nun ja. jetzt kann ich nur hoffen, dass sie ihm meine Liebe ausrichten wird…
…steht ungefähr für den Schrei, den ich eben ausstieß, als ich die Email las, die gerade mein Postfach erreichte. RICK FUCKING OWENS kommt nach Berlin und ich kann mich ihm zu Füßen werfen, meine unendliche Liebe gestehen, wie das eben so meine Art ist. Er bringt zwar seine Frau mit, aber who actually cares…
Marina Abramovic’s ‘The Artist is Present’ is a performance retrospective at MoMA, New York, from March 14-May 31, 2010.
The exhibition covers the artist’s work which spans four decades of performances, sound pieces, video works, installations and photography. The focal point of the retrospective is the artist herself, who for the duration of the exhibit, installs herself on a chair, seven hours a day, six days a week, without any breaks. In this piece for FLY16×9, Abramovi? sat down with director Howard Silver, as she was preparing for her retrospective, to discuss her life’s work, as well as her thoughts on the future.