Die Gebundenheit an den menschlichen Körper bedeutet nicht “Tragbarkeit” im Kontext der “sozialen Erträglichkeit” – im Sinne von “wer soll das denn tragen” -, als vielmehr ausschließlich eine physische Gegebenheit. Wo diese nicht gegeben ist, ist Kleidung Kunst, das heißt Kleidung wird dann vom System Kunst als Form benutzt, Kleidung einschließlich Accessoires wie Taschen oder Schuhe verweisen immer auf den menschlichen Körper, das heißt sie versinnbildlichen seine Form…
Ingrid Loschek in “Wann ist Mode?”, S. 24/25
Schlagworte: Ingrid Loschek, Modetheorie, Tragbarkeit, Wann ist Mode
Das Buch steht auch noch auf meiner Leseliste. Mehr davon, bitte!