rezession.

This is certainly not the first time that the economic climate is depressed and, after all, ‘necessity’ is often the ‘Mother of Invention’.

Sagte Martin Margiela gegenüber dem AnOther Magazine. Doch woher weiß man, wann der Tiefpunkt erreicht ist, von dem aus es nur noch nach oben gehen kann? Was ist, wenn sich hinter jeder Kurve ein neuer Abgrund auftut? Immerhin ist es schon sieben Jahre her, dass Monsieur Margiela das sagte, was er sagte… wann setzt sie (endlich) ein, die Invention oder stecken wir bereits mittendrin?

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3 Kommentare zu „rezession.“

  1. Chris sagt:

    In der Mode ergeben sich leider eher selten “inventions” die wirklich “necessary” wären.

  2. mahret sagt:

    ach die mode :)
    die mode hat ihre natürlichen grenzen, an die sie regelmäßig stößt. da wird sie sich nicht drüber hinwegsetzen können, wenn man von kleidung als mode spricht, die ist schließlich an den körper und seine formen gebunden. ich denke auch nicht, dass margiela unbedingt DAS meint. er spricht – so denke ich – viel eher von mode als “way of doing things”, worauf die art der kleidung (selbstverständlich) reagiert…

    ich sehe ansätze einer invention in einer beginnenden rückbesinnung. rückbesinnung auf handwerk, auf die langsamkeit der dinge. auf analogie, bewusste, die sich entschieden stellt gegen die digitalität unserer zeit. vielleicht klingt das schon ein bisschen schirrmacher’esque :) ich denke noch darüber nach…

  3. Chris sagt:

    Klar hat Mode natürliche Grenzen. Die gibt aber weniger der Körper, als der Geist vor. Die Aufgabe der Mode ist es sich darüber hinwegzusetzen, sie muss es um weiterzuexistieren. Sie tut es, indem sie den Status Quo anzweifelt und gesellschaftliche Schranken überwindet. Was eine “necessary invention”, was der “way of doing things” ist, das regelt also immer die Mode, nicht der Designer.