Berlin Fashionweek Highlight #02

…feststellen, dass Doris Huber, Chefin der Vogue online, fränkelt (???), dass sich die Balken biegen… Ob das der richtige Weg ist, mehr Persönlichkeit ins unpersönliche Internet zu bringen? Man darf nicht vergessen, dass die Vogue in München gemacht wird! Selbst anhören kann man sich das hier.

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7 Kommentare zu „Berlin Fashionweek Highlight #02“

  1. Dana Li sagt:

    Ich find’s charmant… auch, dass sie so schön nach Worten für die Patrick Mohr Show sucht…

  2. Julia sagt:

    Ja, das war fränkisch. Es geht jedoch noch schlimmer… Aber was meinst du mit dem Zusammenhang “München” – wegen Mohr? wegen der Franken? Wegen des Biers?

  3. mahret sagt:

    München wegen der Bayern. Mir als Exil-Nordlicht sind die da unten grundsätzlich suspekt. Da stellt man auch mal eine fränkelnde Frau vor die Kamera ohne es seltsam zu finden… Also ich kann jemanden der fränkelt nur schwierig ernst nehmen. Es gibt noch andere Dialekte, das ist richtig, die kann ich aber auch nicht ernst nehmen. Charmant ist es, das stimmt, aber weckt eben auch den Impuls in mir, die Doris mal ordentlich zu herzen…

  4. Julia sagt:

    Wobei man die Bayern mit den Franken ja nicht über einen Kamm scheren sollte, hat mir mal jemand gesagt. Herzlich sollen sie aber beide nicht sein in der nationalen Wahrnehmung der regionalen Beliebtheitsskala. Aber zurück zum Thema: Wahrscheinlich wohnt Doris einfach schon immer im Süden, sonst hätte man ihr das schnell ausgetrieben, das rollende R. Aber ich find’s auch witzig so.

  5. blica sagt:

    das rollende “r” ist ja noch einigermaßen charmant- was ich viel besser finde, ist ja, dass sie sich so wahnsinnig b e m ü h t, “hochdeutsch” daherzukommen. (ich bin ja dialektmässig aus dem saarland viel schlimmeres gewohnt…und in österreich erst!)

  6. H-C sagt:

    Entschuldigt, aber der Dialekt ist hier wirklich das kleinste Übel. Viel schlimmer ist die Belanglosigkeit, Dummheit und Uminspiriertheit ihrer Kommentare. Das braucht wirklich niemand.

  7. mahret sagt:

    Das Problem ist ja folgendes: Da hat irgendwer in der Redaktion irgendwo gesehen, dass jetzt bewegtes Bild total angesagt ist. Die Chefredakteurinnen der anderen Vogue Blättchen sind alle recht foto- und telegen und sind eh dauernd in irgendwelchen Clips und auf Streetstyleblogs zu sehen. Das kommt an, treibt die Leserzahlen in die Höhe (?) und das möchte man in Deutschland auch gerne haben. Aber anstatt zu sehen WIE das genau funktioniert, wird das einfach IRGENDWIE gemacht. Es ist eben ein Unterschied ob eine Doris Huber am Ende einer Show diese kommentiert oder ein Tim Blanks bei Style.com was sagt. Der provinzielle Dialekt treibt den Eindruck, dass Deutschland hier mal wieder meilenweit hintendran ist nur auf die Spitze. Eh die Berliner Fashionweek nicht in die Riege der großen Wochen aufgenommen wird und bei style.com präsentiert wird, ist und bleibt es eine Provinzveranstaltung. Das kann man sich noch so schön reden – das kann man auch in Frage stellen. Das ist aber der Standard und wenn der nicht erreicht ist… Wer auch nur ein bisschen über den Tellerrand hinausschaut, der sieht wie der Hase läuft und da kommt Berlin und die deutsche Vogue mit ihrer Berlin Fashionweekberichterstattung nicht hinterher. Ich will damit nicht sagen, dass Berlin grundsätzlich als Modestandort nicht taugt, aber ich kann es nur TAUSENDMAL wiederholen. Ehe aus Berlin nichts berlineigenes kommt und immer nur versucht wird, den großen hinterherzurennen, bis man endlich akzeptert wird, wird das nichts mit der internationalen Anerkennung. Da wird dann ab und an ein eingekaufter Star kommen, aber mehr auch nicht. Suzy Menkes war einmal da und hat kurz geschaut. Well… Das gleiche gilt für die Vogue. Deutschland ist schon lange kein Modestandort mehr. Das kann man mit Humor nehmen und irgendwie was draus machen oder erfolglos irgendwie versuchen etwas zu sein, was man nicht ist.