Ich kann nicht umhin, Freja Beha Erichsens Körper ein gewisses ästhetisches Moment abzugewinnen. Ja, sie ist mager, zu mager, ja aber zu mager für was? Sex? Ja, das wohl schon, zu mager um als Frau wahrgenommen zu werden… Ein bisschen Mitleid bekomme ich mit ihr, mitnichten das Bedürfnis, einen ähnlichen Körper haben zu wollen. Ich denke auch nicht, dass von diesem eine Gefahr der Magersucht für irgendwen ausgeht. Ist es verwerflich ihren Körper einfach als das was es ist hinzunehmen? Der ikonografische Verweis ist natürlich auch nicht zu verachten.
via Julia Stelzner.
Schlagworte: Freja Beha Erichsen, Jim Morrison, Purple Magazine, The Doors

Puh. Nee, die ist mir zu mager. Das hat wirklich kaum noch was von einer Frau.
Und warum um Himmels Willen lässt man sich bloss freiwillig nackt fotografieren?
Kriegt man das SO viel Geld für? Ich finde die Vorstellung, dass mich jeder schon mal nackt gesehen hat (egal ob in Echt oder nicht) unerträglich, selbst wenn ich nichts zu verstecken hätte.
um gottes willen!
nein, ich erkenne wirklich keine spur von ästhethik in diesem bild.
freja sieht verhungert aus, die hervorstechenden hüftknochen, der nicht vorhandene busen-kein hauch erotik trotz nackheit!
ich mag den morrison-vergleich, wobei ich selbst an schiele denken musste.
Oh ja Schiele! Selbstverständlich!!!
Ich musste auch an Morrison denken, kann deine Argumentation in diesem fall, d. h. für dieses Bild auch sehr gut nachvollziehen. Diese Ästhetik gründet sich auch nunmal nicht auf weiblichen Schönheitsidealen, sondern ist im Gegenteil vielleicht sogar eine Ästhetik des Häßlichen.
nsonsten sehe ich so magere Models auf Werbefotos (!) aber schon als eine gewisse Gefahr für junge Mädchen und Frauen.
die ähnlichkeit zwischen den beiden ist wirklich nicht zu leugnen. ich persönlich kann dem keine ästhetik abgewinnen, dafür hängen mit krass mageren körpern zu viele negative bilder zusammen. ich kann auch nicht verstehen, warum man sich so stilisieren möchte, aber da sind in der modewelt leider oft irgendwie die sichtweisen verschoben…